Chinook – Der Thermikschnüffler

ChinookIm Internet stolperte ich über den tiroler Nurflügelfan Robert Schweissgut. Nachdem ich sein Buch ”Aufwind gibt es überall” gelesen hatte bekam ich relativ rasch Lust auf eines seiner Nurflügel-Modelle. Ich entschied mich für den Chinook. Ein interessanter alt-indianischer Name zu dem man man auch in der Wikipedia einiges findet.

Weiters habe ich den äusserst interessanten Bericht von Oskar Czepa auf prop.at über dieses Modell gelesen.
An dieser Stelle auch vielen Dank an einige vom deutschen RC-Network Forum, wo ich etliche hilfreiche Tipps bekommen konnte. Hierzu gibt es u.a. die beiden Threads “Chinook – Brushless und Lipolys” sowie “Bauhilfe beim Chinook benötigt”, die mir wirklich sehr weitergeholfen haben als Balsa-Neuling.

Meine Ausrüstung für den Chinook sieht wie folgt aus:

Als Antrieb wählte ich den billigen Robbe Roxxy 2827/26 Brushless-Motor. Den gibts bei Andy”s Hobbyshop bereits um etwa 25 EUR. Dieser entspricht in etwa dem von Robert Schweissgut empfohlenen MEGA RC-400/15/7 bzw. einem Axi 2212/26. Die beiden letzteren sind jedoch erheblich teurer, sicherlich auch qualitativ hochwertiger als der Robbe Roxxy, aber was solls…

Robbe bietet auch gleich einen passenden Regler hierzu an, und zwar den BL-818, bis 18A Dauer. kostet etwa 30 EUR.
Als Empfänger hab ich noch einen relativ schweren, jedoch sehr zuverlässigen Graupner C17 aus dem Sender-Set herumliegen, der hier zum Einsatz kommen wird.
Die Stromversorgung übernehmen nach wie vor meine heissgeliebten GP1100 8-Zellen NiMH P&M von Hepf. Ich verwende Drivecalc und wähle dort den AXI 2212/26, da der Robbe Roxxy 2827/26 nicht vorkommt aus um einen entsprechenden Antrieb zu dimensionieren. Ich entscheide mich für eine 10×6 Klappluftschraube von Aeronaut. Diese sollte den GP-Akkus etwa 7.5A pro entnehmen und dabei gut 500g Schub bei ca. 40km/h Strahlgeschwindigkeit erzeugen.

Weiters bietet dieser Antrieb noch genug Reserven, sollte ich einmal auf 3s-LiPo umsteigen. Dann wird der 2827/26 nämlich erst richtig wach und glänzt mit Schubwerten von etwa 800g bei 11A.

Bei den Servos greife ich zu den bereits vielfach bewährten Hitec HS81.

 

Mit den folgenden Bildern beschreibe ich die einzelnen Bauschritte, so wie ich sie vorgenommen habe:

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Eine Schachtel voller Bretter...

 

… ein Säckchen mit Kleinteilen und eine Anleitung. Das ist alles? Fehlt da was? Das soll mal ein Flugzeug werden? Na ich bin gespannt…’

 

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Ich gehe im gesamten Verlauf ziemlich streng nach Einleitung vor.

Zuerst werden die Dreiecksleisten entsprechend gekürzt und dann mittels Ponal express auf die Rumpf-Seitenplatten geklebt. etwa 10min fixieren und die Sache hält bombig! 

 

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Die Spanten passen haargenau. Da merkt man wirklich, dass die Teile superpassgenau vorgearbeitet sind. So macht Modellbauen Spass! 

 

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Die Gegenseite fixiere ich nicht direkt mit der Zwinge sondern lege noch ein kleines Sperrholzbrettchen dazwischen. So verteilt sich der Druck besser und es entstehen keine hässlichen Abdrücke im weichen Balsa-Holz.  

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Dann kommen die Verstärkungsstreifen auf die obere Rumpf-Innenseite.

 

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Ich klebe gleich mehrere Dinge gleichzeitig, wer wartet schon gerne ;o). Hier sieht man eine Rumpf-Seite mit bereits fertig haftender Dreiecksleiste. Die Spanten sowie die Verstärkungsleiste ist gerade am Aushärten. 

 

 

chinook_07Sobald beide Seitenwände komplett sind, können sie mit den Spanten verklebt werden. 

 

chinook_08Da ich noch auf die Lieferung meines Motors warten muss, und ich erst dann mit dem Motorspant und dem restlichen Rumpf weitermachen möchte, beginne ich mit den Tragflächen. Zuerst werden die beiden Balsateile der Endfahne miteinander zu einem großen Dreieck verklebt. (Eigentlich genau genommen ein Trapez). Diese Teile hat werden bereits mit einem Klebeband zusammengeklappt geliefert. Man muß nur noch auf der andere Seite mit Malerkrepp die angrenzenden Flächen abdecken, damit herausquellender Kleber nicht am Holz kleben bleibt. 

 

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Ebenso kommt ein Klebeband entlang der Unter- und Oberseite des Flügelprofils um auch hier das Holz von eventuell herausquellenden Kleber zu schützen.  

 

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Dann trage ich Ponal express Holzleim sparsam an der Kante des Flügelprofils auf wo dann die Nasenleiste dran kommt. 

 

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So, der Leim wartet darauf mit dem anderen Holzstück eine Verbindung einzugehen. 

 

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Dann kommt die Stirnleiste drauf.
Vorsicht, diese ist nicht symmetrisch. Einfach die Abbildung in der Anleitung genau ansehen, damit auch nichts falsch läuft…  

 

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Nun runde ich die Ecken des Flügelprofils ab. Hier verlasse ich mich auf mein Augenmass.
Zuerst mache ich eine Seite fertig, dann versuche ich die andere Tragfläche auf den gleichen Radius zu bekommen.
 

 

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Kanten abrunden...

 

 

Beide Tragflächen aneinandergelegt um den Radius zu vergleichen: Passt!!!

Beide Tragflächen aneinandergelegt um den Radius zu vergleichen: Passt!!!

 

 

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Nun wird die Tragfläche aus Flügelprofil und Endfahne zu einem richtigen Flügel.
Ich habe hier mal beide Teile einfach so aneinandergelegt.
 

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Dann komt auf der Oberseite wieder ein Maler-Klebeband drauf, damit auch nichts verrutscht. 

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Auf der Unterseite schütze ich wiederum die angrenzenden Flächen vor herausquellenden Kleber. Hier sieht man schon den wirklich wunderbaren Vorfertigungsgrad des Materials; Da die beiden Flächen ja nicht eben aneinander geklebt werden, sondern mittels dem Wurzelholz einen gewissen Winkel zueinander haben würde ein Spalt enstehen. Dies wurde bereits beim Zuschneiden der Balsa-Holzplatten berücksichtigt und somit entstehen durch den Winkel der durch das Wurzelholz vorgegeben wird zwei direkt Stirn an Stirn aufeinandertreffende Klebeflächen, einfach genial!!

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Wieder Ponal Express in die Fuge, hochklappen und mittels Mittelstück den Winkel kontrollieren. 

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Zum Fixieren während des Aushärtens lege ich etwas unter die Tragfläche und beschwere das Flächenmittelstück. Nach etwa 15min ist alles fest miteinander verbunden. 


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Um die Anschraubplatte an der richtigen Stelle in den Rumpf zu kleben schützt man zuallererst einmal das Mittelstück mit Hilfe von Klebeband, so dass diese nicht mit Leim verklebt. Das wäre fatal… 

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Nun schraubt man mit der Nylonschraube die Anschraubplatte an das Flächenmittelstück. 

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Seitlich etwas Ponal express Leim drauf und dann in den Rumpf damit. 

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Ich fixiere das Ganze wieder mit Klemmen und schütze den Rumpf mit Sperrholzplättchen. 

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Nachdem der Leim ausgehärtet ist, kann man die Nylonschraube wieder lösen und das Mittelstück abnehmen. Dann sieht der Rumpf so aus:
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Der vordere Rumpfdeckel wird angeklebt und mit Stecknadeln vor Verrutschen gesichert. Da ich Bedenken habe, dass der Platz für den Motor im vorden Rumpfbereich eng werden könnte, spreize ich die Rumpfnase hier etwa 2mm auseinander. 

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Nun klebe ich das Schwanzende aneinander. Hier muss man unbedingt mit einer Zwinge die Klebestelle fixieren, da das Ding doch ziemlich unter Druck steht. 

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Der untere Rumpfdeckel kommt an seine Stelle.

Der untere Rumpfdeckel kommt an seine Stelle.

 

 

Auch der hintere Teil der Rumpfunterseite.

Auch der hintere Teil der Rumpfunterseite.

 

Die Rumpfspitze habe ich hier bereits etwas mit feinem Schmirgelpapier bearbeitet und abgerundet. Dieses Foto dient zur Überprüfung des Motorsturzes. Im Forum berichten einige Leute, dass der Original-Motorsturz bei etwas höherer Antriebsleistung doch etwas zu klein wäre. Dies führt dann zum Aufbäumen des Modells im Motorflug.

Hier sieht man noch den Original-Motorsturz wie ihn Robert Schweissgut vorgesehen hat:

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Das Anlenkungsgestänge muss noch in die Löthülsen gelötet werden. Daher rauhe ich zuerst die Oberfläche des Drahtes auf:

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Dann verzinne ich die Spitze des Anlenkungsgestänges.

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Zu guter Letzt wird die Hülse mit dem Lötkolben aufgeheizt, mit Lötzinn gefüllt und dann das Gestänge eingeschoben. Auskühlen und fertig! 
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Der Motorspant hat original nur 2 Löcher. Ich nehme den Motorspant von Robbe als Vorlage für die zus√§tzlichen Löcher und zeichne mir damit diese an. 

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So, wieder zurück zum Rumpf. Hier sieht man den korrigierten Motorsturz. Er beträgt in meinem Fall etwa 10°, was sich dann später noch immer als etwas zu gering herausstellt. Ich habe den Rest dann im Sender über ein Mischprogramm (Gas/Tiefe) korrigiert, würde an dieser Stelle jedoch u.U. noch 1° zusätzlichen Sturz empfehlen.  Das Mischprogramm ist hier nur eine relativ ineffiziente Lösung…

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Die Tragflächen werden in der Mitte an der Ober und Unterseite mit 80g Glasfaser verstärkt. Zum Laminieren ist 5min Epoxy nicht wirklich geeignet. Zum einen ist es wahrlich ein Stress die erforderliche Fläche einzustreichen, ohne dass das Harz bereits härtet. Zum anderen ist die Endfestigkeit ungleich höher, wenn man langsam härtendes Harz zum Laminieren einsetzt, da sich hier das Harz ausreichend Zeit nehmen kann um in die Holzfasern einzudringen.

Ich habe zu einem Laminierharz mit 20min Topfzeit gegriffen und alles hat damit wunderbar geklappt.
An dieser Stelle ein wirklich guter Tipp für alles rund um Epoxid-Harze: R&G

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An der Unterseite lege ich die 25cm langen Servoverlängerungen ein, streiche das Balsaholz mit dem Laminierharz ein und lege dann die GFK-Matte drauf. 

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Die Matte wird draufgelegt und dann mit einem alten Pinsel (den kann man dann nämlich wegschmeissen, da total verklebt) angetupft und etwas zusätzlich eingestrichen. 

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Die beiden Tragflächenhälften am Aushärten

Die beiden Tragflächenhälften am Aushärten

 

Ich habe das Modell mit teilbaren Flächen. Wie in der Anleitung empfohlen sollte man hier das Balsholz etwas vorstehen lassen.
Was leider in der Anleitung nicht steht und ich auch nicht bedacht habe ist, dass der Winkel mit dem die jeweilige Mittelstück-Hälfte auf die Tragflächenhälfte geklebt wird (5min-Epoxy) exakt stimmen muss.
Ich habe hier nicht genau aufgepasst und bin dann mit einer leichten V-Form der Tragflächen geendet. Nicht weiters schlimm, so hat der Flügel bessere Eigenstabilität auf Kosten etwas geringfügig höherer Sinkgeschwindigkeit. Egal mich hats eher grundsätzlich gestört, dass ich hier gemurkst habe.
  (Wie das so ist bei Perfektionisten)

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Die Verdrehsicherungen werden dann noch auf das Mittelstück geklebt und dann der Flügel auf den Rumpf gesetzt, der Kleber getrocknet und fertig.

Ich habe an dieser Stelle dann doch die beiden Flächenhälften miteinander verklebt, da ich einfach Bedenken hatte, dass die unabsichtliche V-Form die Stabilität der Fläche negativ beeinträchtigen könnte. 
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Die Servos habe ich nicht direkt auf das Balsa geklebt, sondern kleine Hartholzplättchen zugeschnitten, diese auf die Tragflächen geleimt und dann die Servos mit Doppelseitigen Klebeband auf das Plättchen geklebt. So lassen sich etwaig defekte Servos leichter austauschen ohne das Flügelmaterial zu beschädigen.

Um das Servogetriebe zu schonen habe ich mir aus einer alten Spülmittelflasche Schutzabdeckungen ausgeschnitten und mit Heißklebepistole auf die Tragfläche/das Servo geklebt. Hält wirklich super, sieht ganz ok aus und schützt das Getriebe wirklich.

Ohne diesen habe ich mir bei anderen Modellen schon das eine oder andere Servo strukturell desintegriert…
Das Querruder wurde mittels 3M-Filament Klebeband fixiert und im Bereich der Anlenkung sowie an der Innen- und Aussenseite mit jeweils einem Mylar-Scharnier verstärkt. Ich bin wirklich überrascht: Die Ruder arbeiten absolut exakt und ohne Spiel.  

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Anlenkung mit Servo-Schutz

Anlenkung mit Servo-Schutz

 

 

Leider musste ich um den Schwerpunkt hinzubekommen noch 10g Blei im Bereich der Nase verstauen…

Die Kabeln des Aussenläufer Motors habe ich aussen nach hinten geführt. Andernfalls würden diese am Motor schleifen.
Meine Bedenken, dass die Luftschraube an den Kabeln rupfen würde kann ich entkräften. Absolut keine Gefahr!
 

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Am Empfänger habe ich auch Für jedes Servo jeweils eine 25cm Verlängerung angebracht. So muss ich nicht herumfummeln, wenn ich mal die Fläche runternehme. Hmm, würde ich den Chinook nochmal bauen, würde ich vielleicht statt der kurzen 25cm gleich 50cm Verlängerungen in die Tragflächen einbauen und dann direkt am Empfänger anstecken, aber egal.

Den Akku muss ich ganz nach vorne schieben, damit ich den Schwerpunkt erreiche. Leider ist das BEC-Kabel des Reglers zu kurz, sonst könnte ich den Empfänger nach hinten schieben und dafür den Akku etwas weiter nach vorne bringen und mir somit dann auch gleich noch die 10g Trimm-Blei sparen. Naja mal sehen, vielleicht mach ich das noch… 

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Die Seitenflosse wollte ich zuerst mit Superkleber stumpf ankleben, wie in der Anleitung empfohlen, aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu wackelig. Mit Heißklebe hats auch nicht wirklich gehalten, also hab ichs dann schlussendlich doch einfach angeleimt und bisher hatte ich noch keine Probleme damit. 

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So, erste Inbetriebnahme zum Feinjustieren der Servos. 

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Die Servos habe ich eingestellt, wie von Robert Schweissgut empfohlen;

+8mm Normalstellung, 18mm nach oben und unten für Quer und Höhe.
Dann hab ich noch 50% Expo schaltbar dazugemischt, werde ich jedoch in Zukunft auf etwa 30-35% verringern, da ich mich bereits daran gewöhnt habe.
Gas/Tiefe kann man ganz gut manuell korrigieren, ich habe 5% gemischt. Das variiert aber bestimmt bei jedem Modell und Antrieb und kommt auf die Korrektur des Motorsturzes an.

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Der Chinook nach dem Erstflug.

ChinookEin absolutes Erfolgserlebnis. Der Antrieb reicht wunderbar um das Modell in weniger als einer Minute auf thermikverdächtige Höhe zu bringen. Dann hat man ohne Thermik gut 8min um die Höhe wieder abzubauen. Bereits beim 3. Start gelang mir ohne nennenswerte Thermik Flugzeiten um gut 35min mit nur 2min Motor. Das ist für einen Thermik-Neuling schon wirklich einiges kann ich nur sagen.

Ich bin total zufrieden und glücklich mit dem Modell. Vielleicht baue ich noch Störklappen ein, mal sehen.
Auch werde ich einen 3s Lipo ausprobieren, wenngleich das mit diesem Antrieb für dieses Modell nicht wirklich notwendig wäre. Man ist dann halt in der halben Zeit auf gleicher Höhe und hat dann somit noch längere Flugzeiten.

An dieser Stelle nochmal danke an Robert Schweissgut für dieses gelungene Modell und Danke an alle, die mir mit ihren Tipps beim Bau des Chinook geholfen haben!

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53 Antworten auf Chinook – Der Thermikschnüffler

  1. viper330 sagt:

    Hallo Robert…

    ich leide mit Dir :-(
    Da ich auch meinen Chinook grade ferigstelle habe, werde ich die Variate mit der doppelten Flächenbefestigung aufgreifen, hatte im Vorfeld auch schon drangedacht.
    Auf der Oberseite hab ich schon eine Unterlegscheibe benutzt, allerdings aus Plaste ( ist glaube ich ein Graupnerersatzteil ) . Da ich meinen Segler noch nicht so strapaziert habe ist mir noch nichts aufgefallen.
    Da bietet sich wohl die vorgeschlagene Störklappenvariante eher an oder was mein ihr?

  2. Robert sagt:

    Ich habe den Flieger exakt nach Bauplan gebaut. Also oben und unten laminiert und dann die halbe Wurzelrippen auf die Tragflächen epoxiert.

    So wie es aussah kann sich nur die Wurzelrippe von der Tragfläche gelöst haben.
    Dadurch das die Tragflächen teilbar waren ist die Klebestelle pro Tragfläche eben nur so 1.5cm * der Länge der Wurzelrippe. Und wenn diese sich löst……
    Bei einer durchgehenden Tragfläche hängt alles an dem doppelt so großen Klotz (Wurzelrippe ist nicht geteilt). Das macht einen Unterschied.

    Bei geteilten Tragflächen wäre es wohl nicht schlecht hier noch eine zusätzliche Verschraubung oder eine Glasfaser Lage über die Wurzelrippe zu machen.

  3. viper330 sagt:

    Hallo Robert,

    ich leide mit Dir. Schade solche Geschichten sind immer wahnsinnig ärgerlich. Unabhängig von Deinen Erfahrungen hab ich auch schon mal über eine 2 Schraubenbefestigung nachgedacht. Die Einschlagmuttern verhindern sicher das Herausreißen des Gewindes.
    Vielleicht sollte man wirklich von Haus aus die vorgeschlagenen Störklappen einbauen. Gibt es dazu von Euch Erfahrungen? Meine Termikerfahrungen mit dem Chinook sind nämlich noch null.
    Eine Unterlegscheibe hatte ich bei meinen ersten Versuchen drunter, ist so glaube ich ein Graupner Plastescheibe. ( Wohl ein Ersatzteil-hatte ich noch rumliegen).

    Ronald

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