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Chinook – Der Thermikschnüffler

ChinookIm Internet stolperte ich über den tiroler Nurflügelfan Robert Schweissgut. Nachdem ich sein Buch ”Aufwind gibt es überall” gelesen hatte bekam ich relativ rasch Lust auf eines seiner Nurflügel-Modelle. Ich entschied mich für den Chinook. Ein interessanter alt-indianischer Name zu dem man man auch in der Wikipedia einiges findet.

Weiters habe ich den äusserst interessanten Bericht von Oskar Czepa auf prop.at über dieses Modell gelesen.
An dieser Stelle auch vielen Dank an einige vom deutschen RC-Network Forum, wo ich etliche hilfreiche Tipps bekommen konnte. Hierzu gibt es u.a. die beiden Threads “Chinook – Brushless und Lipolys” sowie “Bauhilfe beim Chinook benötigt”, die mir wirklich sehr weitergeholfen haben als Balsa-Neuling.

Meine Ausrüstung für den Chinook sieht wie folgt aus:

Als Antrieb wählte ich den billigen Robbe Roxxy 2827/26 Brushless-Motor. Den gibts bei Andy’’s Hobbyshop bereits um etwa 25 EUR. Dieser entspricht in etwa dem von Robert Schweissgut empfohlenen MEGA RC-400/15/7 bzw. einem Axi 2212/26. Die beiden letzteren sind jedoch erheblich teurer, sicherlich auch qualitativ hochwertiger als der Robbe Roxxy, aber was solls…

Robbe bietet auch gleich einen passenden Regler hierzu an, und zwar den BL-818, bis 18A Dauer. kostet etwa 30 EUR.
Als Empfänger hab ich noch einen relativ schweren, jedoch sehr zuverlässigen Graupner C17 aus dem Sender-Set herumliegen, der hier zum Einsatz kommen wird.
Die Stromversorgung übernehmen nach wie vor meine heissgeliebten GP1100 8-Zellen NiMH P&M von Hepf. Ich verwende Drivecalc und wähle dort den AXI 2212/26, da der Robbe Roxxy 2827/26 nicht vorkommt aus um einen entsprechenden Antrieb zu dimensionieren. Ich entscheide mich für eine 10×6 Klappluftschraube von Aeronaut. Diese sollte den GP-Akkus etwa 7.5A pro entnehmen und dabei gut 500g Schub bei ca. 40km/h Strahlgeschwindigkeit erzeugen.

Weiters bietet dieser Antrieb noch genug Reserven, sollte ich einmal auf 3s-LiPo umsteigen. Dann wird der 2827/26 nämlich erst richtig wach und glänzt mit Schubwerten von etwa 800g bei 11A.

Bei den Servos greife ich zu den bereits vielfach bewährten Hitec HS81.

 

Mit den folgenden Bildern beschreibe ich die einzelnen Bauschritte, so wie ich sie vorgenommen habe:

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Eine Schachtel voller Bretter...

 

… ein Säckchen mit Kleinteilen und eine Anleitung. Das ist alles? Fehlt da was? Das soll mal ein Flugzeug werden? Na ich bin gespannt…’

 

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Ich gehe im gesamten Verlauf ziemlich streng nach Einleitung vor.

Zuerst werden die Dreiecksleisten entsprechend gekürzt und dann mittels Ponal express auf die Rumpf-Seitenplatten geklebt. etwa 10min fixieren und die Sache hält bombig! 

 

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Die Spanten passen haargenau. Da merkt man wirklich, dass die Teile superpassgenau vorgearbeitet sind. So macht Modellbauen Spass! 

 

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Die Gegenseite fixiere ich nicht direkt mit der Zwinge sondern lege noch ein kleines Sperrholzbrettchen dazwischen. So verteilt sich der Druck besser und es entstehen keine hässlichen Abdrücke im weichen Balsa-Holz.  

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Dann kommen die Verstärkungsstreifen auf die obere Rumpf-Innenseite.

 

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Ich klebe gleich mehrere Dinge gleichzeitig, wer wartet schon gerne ;o). Hier sieht man eine Rumpf-Seite mit bereits fertig haftender Dreiecksleiste. Die Spanten sowie die Verstärkungsleiste ist gerade am Aushärten. 

 

 

chinook_07Sobald beide Seitenwände komplett sind, können sie mit den Spanten verklebt werden. 

 

chinook_08Da ich noch auf die Lieferung meines Motors warten muss, und ich erst dann mit dem Motorspant und dem restlichen Rumpf weitermachen möchte, beginne ich mit den Tragflächen. Zuerst werden die beiden Balsateile der Endfahne miteinander zu einem großen Dreieck verklebt. (Eigentlich genau genommen ein Trapez). Diese Teile hat werden bereits mit einem Klebeband zusammengeklappt geliefert. Man muß nur noch auf der andere Seite mit Malerkrepp die angrenzenden Flächen abdecken, damit herausquellender Kleber nicht am Holz kleben bleibt. 

 

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Ebenso kommt ein Klebeband entlang der Unter- und Oberseite des Flügelprofils um auch hier das Holz von eventuell herausquellenden Kleber zu schützen.  

 

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Dann trage ich Ponal express Holzleim sparsam an der Kante des Flügelprofils auf wo dann die Nasenleiste dran kommt. 

 

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So, der Leim wartet darauf mit dem anderen Holzstück eine Verbindung einzugehen. 

 

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Dann kommt die Stirnleiste drauf.
Vorsicht, diese ist nicht symmetrisch. Einfach die Abbildung in der Anleitung genau ansehen, damit auch nichts falsch läuft…  

 

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Nun runde ich die Ecken des Flügelprofils ab. Hier verlasse ich mich auf mein Augenmass.
Zuerst mache ich eine Seite fertig, dann versuche ich die andere Tragfläche auf den gleichen Radius zu bekommen.
 

 

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Kanten abrunden...

 

 

Beide Tragflächen aneinandergelegt um den Radius zu vergleichen: Passt!!!

Beide Tragflächen aneinandergelegt um den Radius zu vergleichen: Passt!!!

 

 

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Nun wird die Tragfläche aus Flügelprofil und Endfahne zu einem richtigen Flügel.
Ich habe hier mal beide Teile einfach so aneinandergelegt.
 

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Dann komt auf der Oberseite wieder ein Maler-Klebeband drauf, damit auch nichts verrutscht. 

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Auf der Unterseite schütze ich wiederum die angrenzenden Flächen vor herausquellenden Kleber. Hier sieht man schon den wirklich wunderbaren Vorfertigungsgrad des Materials; Da die beiden Flächen ja nicht eben aneinander geklebt werden, sondern mittels dem Wurzelholz einen gewissen Winkel zueinander haben würde ein Spalt enstehen. Dies wurde bereits beim Zuschneiden der Balsa-Holzplatten berücksichtigt und somit entstehen durch den Winkel der durch das Wurzelholz vorgegeben wird zwei direkt Stirn an Stirn aufeinandertreffende Klebeflächen, einfach genial!!

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Wieder Ponal Express in die Fuge, hochklappen und mittels Mittelstück den Winkel kontrollieren. 

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Zum Fixieren während des Aushärtens lege ich etwas unter die Tragfläche und beschwere das Flächenmittelstück. Nach etwa 15min ist alles fest miteinander verbunden. 


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Um die Anschraubplatte an der richtigen Stelle in den Rumpf zu kleben schützt man zuallererst einmal das Mittelstück mit Hilfe von Klebeband, so dass diese nicht mit Leim verklebt. Das wäre fatal… 

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Nun schraubt man mit der Nylonschraube die Anschraubplatte an das Flächenmittelstück. 

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Seitlich etwas Ponal express Leim drauf und dann in den Rumpf damit. 

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Ich fixiere das Ganze wieder mit Klemmen und schütze den Rumpf mit Sperrholzplättchen. 

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Nachdem der Leim ausgehärtet ist, kann man die Nylonschraube wieder lösen und das Mittelstück abnehmen. Dann sieht der Rumpf so aus:
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Der vordere Rumpfdeckel wird angeklebt und mit Stecknadeln vor Verrutschen gesichert. Da ich Bedenken habe, dass der Platz für den Motor im vorden Rumpfbereich eng werden könnte, spreize ich die Rumpfnase hier etwa 2mm auseinander. 

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Nun klebe ich das Schwanzende aneinander. Hier muss man unbedingt mit einer Zwinge die Klebestelle fixieren, da das Ding doch ziemlich unter Druck steht. 

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Der untere Rumpfdeckel kommt an seine Stelle.

Der untere Rumpfdeckel kommt an seine Stelle.

 

 

Auch der hintere Teil der Rumpfunterseite.

Auch der hintere Teil der Rumpfunterseite.

 

Die Rumpfspitze habe ich hier bereits etwas mit feinem Schmirgelpapier bearbeitet und abgerundet. Dieses Foto dient zur Überprüfung des Motorsturzes. Im Forum berichten einige Leute, dass der Original-Motorsturz bei etwas höherer Antriebsleistung doch etwas zu klein wäre. Dies führt dann zum Aufbäumen des Modells im Motorflug.

Hier sieht man noch den Original-Motorsturz wie ihn Robert Schweissgut vorgesehen hat:

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Das Anlenkungsgestänge muss noch in die Löthülsen gelötet werden. Daher rauhe ich zuerst die Oberfläche des Drahtes auf:

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Dann verzinne ich die Spitze des Anlenkungsgestänges.

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Zu guter Letzt wird die Hülse mit dem Lötkolben aufgeheizt, mit Lötzinn gefüllt und dann das Gestänge eingeschoben. Auskühlen und fertig! 
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Der Motorspant hat original nur 2 Löcher. Ich nehme den Motorspant von Robbe als Vorlage für die zus√§tzlichen Löcher und zeichne mir damit diese an. 

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So, wieder zurück zum Rumpf. Hier sieht man den korrigierten Motorsturz. Er beträgt in meinem Fall etwa 10°, was sich dann später noch immer als etwas zu gering herausstellt. Ich habe den Rest dann im Sender über ein Mischprogramm (Gas/Tiefe) korrigiert, würde an dieser Stelle jedoch u.U. noch 1° zusätzlichen Sturz empfehlen.  Das Mischprogramm ist hier nur eine relativ ineffiziente Lösung…

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Die Tragflächen werden in der Mitte an der Ober und Unterseite mit 80g Glasfaser verstärkt. Zum Laminieren ist 5min Epoxy nicht wirklich geeignet. Zum einen ist es wahrlich ein Stress die erforderliche Fläche einzustreichen, ohne dass das Harz bereits härtet. Zum anderen ist die Endfestigkeit ungleich höher, wenn man langsam härtendes Harz zum Laminieren einsetzt, da sich hier das Harz ausreichend Zeit nehmen kann um in die Holzfasern einzudringen.

Ich habe zu einem Laminierharz mit 20min Topfzeit gegriffen und alles hat damit wunderbar geklappt.
An dieser Stelle ein wirklich guter Tipp für alles rund um Epoxid-Harze: R&G

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An der Unterseite lege ich die 25cm langen Servoverlängerungen ein, streiche das Balsaholz mit dem Laminierharz ein und lege dann die GFK-Matte drauf. 

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Die Matte wird draufgelegt und dann mit einem alten Pinsel (den kann man dann nämlich wegschmeissen, da total verklebt) angetupft und etwas zusätzlich eingestrichen. 

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Die beiden Tragflächenhälften am Aushärten

Die beiden Tragflächenhälften am Aushärten

 

Ich habe das Modell mit teilbaren Flächen. Wie in der Anleitung empfohlen sollte man hier das Balsholz etwas vorstehen lassen.
Was leider in der Anleitung nicht steht und ich auch nicht bedacht habe ist, dass der Winkel mit dem die jeweilige Mittelstück-Hälfte auf die Tragflächenhälfte geklebt wird (5min-Epoxy) exakt stimmen muss.
Ich habe hier nicht genau aufgepasst und bin dann mit einer leichten V-Form der Tragflächen geendet. Nicht weiters schlimm, so hat der Flügel bessere Eigenstabilität auf Kosten etwas geringfügig höherer Sinkgeschwindigkeit. Egal mich hats eher grundsätzlich gestört, dass ich hier gemurkst habe.
  (Wie das so ist bei Perfektionisten)

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Die Verdrehsicherungen werden dann noch auf das Mittelstück geklebt und dann der Flügel auf den Rumpf gesetzt, der Kleber getrocknet und fertig.

Ich habe an dieser Stelle dann doch die beiden Flächenhälften miteinander verklebt, da ich einfach Bedenken hatte, dass die unabsichtliche V-Form die Stabilität der Fläche negativ beeinträchtigen könnte. 
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Die Servos habe ich nicht direkt auf das Balsa geklebt, sondern kleine Hartholzplättchen zugeschnitten, diese auf die Tragflächen geleimt und dann die Servos mit Doppelseitigen Klebeband auf das Plättchen geklebt. So lassen sich etwaig defekte Servos leichter austauschen ohne das Flügelmaterial zu beschädigen.

Um das Servogetriebe zu schonen habe ich mir aus einer alten Spülmittelflasche Schutzabdeckungen ausgeschnitten und mit Heißklebepistole auf die Tragfläche/das Servo geklebt. Hält wirklich super, sieht ganz ok aus und schützt das Getriebe wirklich.

Ohne diesen habe ich mir bei anderen Modellen schon das eine oder andere Servo strukturell desintegriert…
Das Querruder wurde mittels 3M-Filament Klebeband fixiert und im Bereich der Anlenkung sowie an der Innen- und Aussenseite mit jeweils einem Mylar-Scharnier verstärkt. Ich bin wirklich überrascht: Die Ruder arbeiten absolut exakt und ohne Spiel.  

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Anlenkung mit Servo-Schutz

Anlenkung mit Servo-Schutz

 

 

Leider musste ich um den Schwerpunkt hinzubekommen noch 10g Blei im Bereich der Nase verstauen…

Die Kabeln des Aussenläufer Motors habe ich aussen nach hinten geführt. Andernfalls würden diese am Motor schleifen.
Meine Bedenken, dass die Luftschraube an den Kabeln rupfen würde kann ich entkräften. Absolut keine Gefahr!
 

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Am Empfänger habe ich auch Für jedes Servo jeweils eine 25cm Verlängerung angebracht. So muss ich nicht herumfummeln, wenn ich mal die Fläche runternehme. Hmm, würde ich den Chinook nochmal bauen, würde ich vielleicht statt der kurzen 25cm gleich 50cm Verlängerungen in die Tragflächen einbauen und dann direkt am Empfänger anstecken, aber egal.

Den Akku muss ich ganz nach vorne schieben, damit ich den Schwerpunkt erreiche. Leider ist das BEC-Kabel des Reglers zu kurz, sonst könnte ich den Empfänger nach hinten schieben und dafür den Akku etwas weiter nach vorne bringen und mir somit dann auch gleich noch die 10g Trimm-Blei sparen. Naja mal sehen, vielleicht mach ich das noch… 

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Die Seitenflosse wollte ich zuerst mit Superkleber stumpf ankleben, wie in der Anleitung empfohlen, aber irgendwie war mir das dann doch etwas zu wackelig. Mit Heißklebe hats auch nicht wirklich gehalten, also hab ichs dann schlussendlich doch einfach angeleimt und bisher hatte ich noch keine Probleme damit. 

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So, erste Inbetriebnahme zum Feinjustieren der Servos. 

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Die Servos habe ich eingestellt, wie von Robert Schweissgut empfohlen;

+8mm Normalstellung, 18mm nach oben und unten für Quer und Höhe.
Dann hab ich noch 50% Expo schaltbar dazugemischt, werde ich jedoch in Zukunft auf etwa 30-35% verringern, da ich mich bereits daran gewöhnt habe.
Gas/Tiefe kann man ganz gut manuell korrigieren, ich habe 5% gemischt. Das variiert aber bestimmt bei jedem Modell und Antrieb und kommt auf die Korrektur des Motorsturzes an.

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Der Chinook nach dem Erstflug.

ChinookEin absolutes Erfolgserlebnis. Der Antrieb reicht wunderbar um das Modell in weniger als einer Minute auf thermikverdächtige Höhe zu bringen. Dann hat man ohne Thermik gut 8min um die Höhe wieder abzubauen. Bereits beim 3. Start gelang mir ohne nennenswerte Thermik Flugzeiten um gut 35min mit nur 2min Motor. Das ist für einen Thermik-Neuling schon wirklich einiges kann ich nur sagen.

Ich bin total zufrieden und glücklich mit dem Modell. Vielleicht baue ich noch Störklappen ein, mal sehen.
Auch werde ich einen 3s Lipo ausprobieren, wenngleich das mit diesem Antrieb für dieses Modell nicht wirklich notwendig wäre. Man ist dann halt in der halben Zeit auf gleicher Höhe und hat dann somit noch längere Flugzeiten.

An dieser Stelle nochmal danke an Robert Schweissgut für dieses gelungene Modell und Danke an alle, die mir mit ihren Tipps beim Bau des Chinook geholfen haben!

  1. Bernhard Gickel
    22. July 2009, 18:59 | #1

    Hallo,
    ich habe mir einen Chinook von Schweissgut bestellt,der in den nächsten Tagen bei mir eintrifft. Durch Zufall bin ich im Internet auf deine Seite
    gestoßen und habe den Baubericht sehr aufmerksam gelesen.
    Jetzt habe ich ein paar Fragen schon im Vorfeld:
    Wo hast du den Schwerpunkt?
    Wie funktioniert das mit den teilbaren Flächen mit den MIttelstückhälften
    ankleben, wegen dem Winkel, wie du in deinem Baubericht schreibst?
    Für eine Antwort wäre ich dankbar. mfg Bernhard

  2. Christian
    22. July 2009, 20:03 | #2

    Den Schwerpunkt hab ich ziemlich genau nach Vorgabe. Ich werde nochmal nachmessen, sobald ich wieder im Lande bin.
    Was die Flächen-Hälften angeht: Wie bereits berichtet, hat sich der Winkel in meinem Fall nicht negativ ausgewirkt.
    Wenn Du das ganze perfekt haben willst, ist vermutlich das beste, du besorgst Dir entweder eine längere Schraube oder nimmst einen CFK-Stab der möglichst den Durchmesser der Schraube hat oder was anderes passendes, das Du durch die beiden Mittelstückhälften schieben kannst. Auf diesem Weg kannst Du dann nämlich sicherstellen, dass diese genau im Winkel zueinander stehen.
    Ansonsten dann einfach die Flächen mit der Oberseite auf die Arbeitsfläche legen, etwa 1cm weit auseinanderrücken und darauf achten, dass diese nach wie vor parallel liegen. Dann die Mittelstücke – welche Du wie oben beschrieben ausgerichtet hast – mit Epoxy einstreichen und aufkleben. Laminiere auf jeden Fall eine Schicht GFK drunter. Das kostet nicht so viel Gewicht und bringt Bombenstabilität mit sich.
    Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Ausführungen/Gedanken ein wenig helfen.
    Schwerpunktangabe wird noch nachgereicht…

    lg,
    Christian

  3. Rainer
    29. July 2009, 19:16 | #3

    Hallo Christian,

    danke für deinen Bericht.
    Ich bin gerade beim Bauen eines Chinook.
    Wie breit ist die GFK-Verstärkung auf den Flügeln? Glaubst Du dass 8..10cm reichen?

    Viele Grüße

    Rainer

  4. Christian
    29. July 2009, 20:56 | #4

    Ich hatte bei meinem Chinook einfach eine Bahn Gewebe mit einer Breite von etwa 15cm auflaminiert und damit hält die Tragfläche wirklich bombenfest. Das Zeug kostet nicht wirklich viel Gewicht, bzw, verträgt der Chinook das leicht.

    Gruss aus Wien und viel Spass beim Bauen und Fliegen.
    Der Chinook ist wirklich einer meiner Lieblings-Thermiksegler!

  5. Christian
    29. July 2009, 23:41 | #5

    So, Schwerpunkt gerade eben nochmal nachgemessen: Ist bei mir exakt wie von Robert Schweissgut in der Bauanleitung angegeben.

  6. Rainer
    6. October 2009, 23:05 | #6

    Hallo Christian,

    mein Chinook ist jetzt endlich fertig geworden und hat den Erstflug erfolgreich hinter sich. Der Schwerpunkt ist übrigens auch bei mir 108mm.
    Als Antieb habe ich mir einen Diamond 2826 von Staufenbiel ausgesucht, der etwa die Daten des Roxi haben sollte.
    Mit 2 Lipos war die Steigleistung allerdings mäßig und hat keinen Spass gemacht.
    Ich habe mittlerweile aufgerüstet auf 3 Lithium Ionen Zellen 1300mAh. Die haben den Vorteil, daß sie unempfindlicher in der Handhabung sind und angeblich eine höhere Lebensdauer besitzen. Das Mehrgewicht gegenüber 3 Lipos gleicher Leistung ist vernachlässigbar.
    Leider war seitdem immer zu viel Wind so daß ich die Kombination noch nicht ausprobieren konnte.
    Der Chinook wiegt jetzt 808g.

    Wie schwer ist den Dein Modell geworden?

    Viele Grüße

    Rainer

  7. Robert
    15. October 2009, 09:22 | #7

    Toller Baubericht!
    Ich überlege schon länger mir das Teil als Winterbauprojekt zu holen. Da ich bisher nur Schaumwaffeln gebaut und geflogen bin, wird dein Baubericht mir eine echte Hilfe sein!
    Kann ich mich bei Fragen an dich wenden?

    Gruß aus Kärnten,
    Robert

  8. Christian
    15. October 2009, 09:28 | #8

    klar doch. kann nur nicht versprechen wie rasch ich antworten kann…

  9. Rainer
    16. October 2009, 13:11 | #9

    Hallo Christian,

    wie schwer ist denn Dein Chinook geworden?

    Viele Grüße

    Rainer

  10. Christian
    16. October 2009, 13:31 | #10

    Ich muss erst noch neue Batterien für meine Küchenwaage besorgen, dann kann ich die Infos nachreichen.
    Das Gewicht ist meiner Erfahrung nach beim Chinook nicht wirklich wichtig. Mit einer sauber gebaute Fläche segelt der so wunderbar, dass da +- 50gramm nicht viel Unterschied machen.
    Ich bin anfangs mit NiMh 8x Gp1100 geflogen und dann später auf 3s Lipo 1200mAh umgestiegen.
    Zwar ist der Steigflug klarerweise aufgrund der höheren Spannung und dem geringeren Gewicht performanter, jedoch die Segelleistung trotz gut 80 Gramm Gewichtsunterschied selbst mit den schwereren NiMh-Zellen kaum merklich schlechter gewesen.

    Gruss,
    Christian

  11. Christian
    17. October 2009, 20:06 | #11

    so, hab grade eben mal meinen Chinook nochmal gewogen und komme auf ein Abfluggewicht von 760 Gramm, inkl. Akku Polyquest 1200 XP 3s. Beim Empfänger würde sich noch etwas Gewicht einsparen lassen, da ich zzt. einen Graupner C17 mit 29 Gramm drin habe. Ein Schulze würde beispielsweise nur die Hälfte wiegen.
    Andererseits ist wie bereits erwähnt das Gewicht für den Chinook – solange man im Rahmen bleibt – nicht wirklich wichtig.

    Gruss aus Wien,
    Christian

  12. Robert
    2. November 2009, 11:26 | #12

    Hallo Christian,

    hast du die Chinook noch lackiert, oder roh gelassen. Der Schweißgut empfiehlt ja farbige Beize, aber bei der laminierten Stelle wird die ja wohl nicht mehr greifen. Was hast du benutzt? Folie aufbügeln soll ja nicht so geschickt sein da es die “rauhere” Oberfläche wohl braucht.
    Parkettversiegelung habe ich noch einen Tiegel vom lackieren meines Berger Sendepults.

    Gruß aus Klagenfurt,
    Robert

  13. Christian
    2. November 2009, 11:38 | #13

    roh lassen würde ich nicht empfehlen, da die Oberfläche des Balsa dann doch sehr empfindlich ist.
    Ich habe seidenmatten Klarlack auf Wasserbasis genommen.
    Mit einer billigen Schaumstoff-Walze aufgetragen bekommt man eine perfekte Oberfläche.
    Es ist unglaublich wie der Lack zur Festigkeit der Oberfläche beiträgt. Ist viel einfacher und leichter als Bügelfolie.
    Ich habe nix gebeizt. Mir gefällt die Holzoptik sehr gut. Ausserdem besteht beim Beizen das Problem, dass sich die Fläche verziehen kann, wenn man nicht aufpasst.

    Viel Spass mit diesem wirklich super Nuri!

    Gruss aus Wien,
    Christian

  14. Robert
    16. November 2009, 14:26 | #14

    Hallo Christian,
    ich hab grad meine Grabbelkiste nach Teilen für die Chinook durchsucht. Habe einen 76g Turborix 1000rpm/V gefunden den ich auch im EasyGliderPro verbaut habe. Zusammen mit einer 10×5″ Klappluftschraube und einem 3zelligen Lipo soll der laut Berechnungsprogramm so ~750g Schub haben. Das Ding dürfte damit fast senkrecht steigen wenn man Vollgas gibt.
    Ist das schon Overkill? Auf wie viel Grad Motorsturz sollte ich die Nase für den Motor bauen?

  15. Christian
    18. November 2009, 17:28 | #15

    Hallo nach Kärnten!

    Ich sehe das schon eher als Overkill für den Chinook, zumal das Flächenprofil ja eigentlich nicht zum Heizen gedacht ist.
    Was den Motorsturz angeht ist das so eine Sache. Bei meinem sind die 10° Sturz noch zu wenig und der von Dir genannte Antrieb ist ja noch stärker.
    Ein geschätzter Sturz von etwa 14° ist dann halt doch etwas fragwürdig…
    Es ist aber relativ leicht den Spant nachträglich wieder von der Spitze zu trennen, den Winkel entsprechend zu vergrößern und dann wieder erneut zu versuchen.
    Bin schon gespannt auf Deinen Bericht!

    Gruß aus Wien,
    Christian

  16. Robert
    19. November 2009, 09:18 | #16

    @Christian
    Du hast recht wirklich zum heizen ist die Chinook nicht. Ich habe den gleichen Motor in der EGP und der P47 von Eflite. Letztere geht bei Vollgas ab wie die Hölle – senkrechtes Steigen bis zur Stratosphäre. Aber bei der Chinook will man den Motor eh nur zum steigen. Und das müsste richtig gut gehen und man muss beim Start kein Speerwerfen veranstalten.
    Ich werde mal so von Anfang an mal auf 12° Neigung beim Motorsturz hinarbeiten.
    Ja ich bin auch gespannt…. Das Packerl vom Schweißgut müsste eigentlich bald da sein, die Frage ist dann nur wann es zum Erstflug kommt. Februar, März?

    Ich werde heute in der Mittagspause mal mit der MPX Gemini den Jungfernflug wagen. Die wartet jetzt schon lang genug im Keller darauf das ich die Nervosität überwinde und es riskiere.

    Geht dir das auch bei neuen Modellen so? Man hat Stunden an Arbeit reingesteckt und irgendwie will man dann einfach nicht den Erstflug riskieren und sie lieber im Regal lassen.
    Ich versuch mir dann immer einzureden das der Flieger eh schon potentiell Schrott ist und man deswegen eh nichts zu verlieren hat. Ab und zu funktioniert es auch, aber meist hat man doch Schweißausbrüche, Herzrasen und zittrige Finger…..

  17. Christian
    19. November 2009, 11:56 | #17

    hmm, meine charterle wartet schon seit einem jahr auf ihren jungfernflug. hat bei mir jedoch zzt. andere gründe, die ich an dieser stelle nicht näher erleutern möchte…

  18. Christian Scherz
    15. December 2009, 21:32 | #18

    hallo Christian, hier ist auch Christian aus der grünen Steiermark

    ich liebäugle schon länger, aber ich habe mich bis dato noch nicht entschließen können, einen Chinook zu erwerben. Da ich erst seit August 2009 mit dem Modell fliegen begonnen habe und ich sozusagen noch ein Frischling bin, wage ich es trotzdem, ein solches Modell zu bauen. Mein 1. Segler war ein Easy Glider und nach einem Monat habe ich zufällig den Arcus Sport von Robbe gesehen und auch gleich gekauft. Winterzeit = Bastelzeit und deshalb werde ich es versuchen.

    Die beschriebene Anleitung ist echt super

    danke + lg. Christian

  19. Christian
    15. December 2009, 22:02 | #19

    Da wünsche ich dir viel Spass beim Bauen und noch viel mehr Spass beim Fliegen.
    Der Chinook ist einer meiner Lieblingsflieger. Super einfach relaxt mit einer Hand zu fliegen, und segelt nahezu unendlich lange. Das Flugbild ähnelt dabei irgendwie einem Bussard. Und das ganze noch dazu zu einem derart super Preis.
    Meld dich, falls Du Hilfe beim Bau Hilfe benötigst!

  20. Christian
    16. December 2009, 00:01 | #20

    Hallo Namensvetter,
    eine Frage. Mustest du bei deinem Chinook den Geradeausflug nachtrimmen oder fliegt er mit gleich eingestellten Rudern geradeaus? Meiner fliegt nämlich extrem nach links und nur wenn die Ruder sehr unterschiedlich sind gerade.
    Grüsse

    Christian

  21. Christian
    16. December 2009, 08:44 | #21

    Nö, also mein Chinook fliegt wie an der Schnur gezogen ohne daß ich hierzu die Querruder ungleich einstellen zu müssen.
    Meinst Du im Segelflug oder bei laufendem Motor?
    Wie sehen die Flächen aus? Klingt für mich als wären die Flächen entweder verzogen, oder nicht exakt im Winkel mit der Schwanzflosse. Überprüf das nochmal…

    Grüsse,
    auch Christian ;-)

  22. Christian
    17. December 2009, 08:50 | #22

    Ich meine schon im Segelflug. Die Winkel habe ich überprüft, Tragflächen ausgewogen und die Flächen scheinen auch nicht verzogen. Bin echt ratlos.

  23. Christian
    17. December 2009, 11:56 | #23

    Also ich kann mir echt nur vorstellen, dass die Schwanzflosse nicht im Winkel ist, oder die Flächensymmetrie nicht gegeben ist.
    Anders ist das unmöglich.

  24. Christian
    17. December 2009, 23:20 | #24

    @Christian
    Danke für die Tipps, ich werd ein bisschen probieren.

  25. Christian
    20. December 2009, 20:24 | #25

    Hallo Namensvetter,

    da der Chinook -wie du selbst schon mitgeteilt hast- einer deiner Lieblingsflieger ist, hätte ich noch eine Frage. Für mich als Anfänger ist der Start und auch die Landung immer eine Aufregung wert – läßt meinen Puls auf 180 ansteigen.
    Deshalb wäre meine Frage, wie der Chinook beim Start sowie auch bei der Landung reagiert.

    Mit einem weststeirischen GLÜCK AUF
    Christian

  26. Christian
    20. December 2009, 20:33 | #26

    Das wichtigste ist am Anfang wie immer den Schwerpunkt nachzumessen. Ein wenig kopflastig ist beim Erstflug immer ratsam.
    Ich würde dann empfehlen, anfangs etwas (20%) Expo einzustellen. Grade anfangs wenn man aufgeregt ist, besänftigt das ein wenig die Kommandos.
    Was du dann machen kannst ist mit dem Chinook in Wurfposition ein stück laufen und ihn vorsichtig loslassen um zu sehen, wie er reagiert. Ganz ohne Motor.
    Einfach nur segeln lassen und sehen, ob er möglichst gerade fliegt, oder ob du u.U. etwas an den Rudern kalibrieren musst.
    Wenn du einen etwas stärkeren Antrieb verwendest unbedingt beim Bau einen größeren Motorsturz verwenden, ich hab den vergrößert und dennoch hebt das Flächenprofil des Chinook derart an, dass der Chinook sich aufstellt. Also im schlimmsten Fall Tiefenruder zum Motor hinzumischen.
    Für die Landung kann ich nur raten einen möglichst langen Landeanflug einzuplanen, da der Chinook extrem gut segelt.

    So, bleibt mir nur noch dir viel Spass beim Bau und beim Flug zu wünschen!

    Gruß aus Wien,
    Christian

  27. Robert
    25. January 2010, 10:53 | #27

    So, der Rumpf der Chinook ist fertig und als nächstes muss ich den Profilteil und die Endfahne der Tragflächen “verheiraten.

    Es ist unglaublich wie befriedigend es sein kann mit Holz zu bauen und zu sehen wie aus einem Haufen Leisten und Platten “plötzlich” etwas zu entstehen beginnt. Wenn man den Übergang der Nasenleiste auf den Profilteil übergangslos verschleift und das Rumpfboot gefällige Rundungen bekommt.

    Bezüglich dem verkleben der Tragflächen, reicht es wirklich die Mittelstücke dafür zu verwenden den Winkel hinzubekommen? Das Profilteil ist ja hinten schon in einem passenden Winkel abgeschliffen, doch da die Fläche doch recht klein ist sind da ja ein paar Winkel möglich.
    Wie könnte man das ankleben der Mittelstücke besser machen? Die Tragflächen aneinanderlegen und dann beide zur gleichen Zeit verkleben?

    Gruß aus Kärnten,
    Robert

  28. Christian
    25. January 2010, 11:31 | #28

    Ja, dieser Schritt ist wohl der heikelste beim Bau des Chinooks.
    Welchen Winkel genau meinst Du? Pfeilung oder V-Form?

  29. Robert
    25. January 2010, 13:41 | #29

    beides…. ;)

  30. Christian
    25. January 2010, 13:48 | #30

    Hast Du eine teilbare Fläche vor oder eine große?

  31. Robert
    25. January 2010, 13:52 | #31

    die teilbare.

  32. Christian
    25. January 2010, 14:04 | #32

    ich würde es so machen:
    Zuerst mußt Du mal überprüfen, ob beide Flächen wirklich symmetrisch sind. Das geht relativ einfach indem Du beide aneinander legst und die dabei die Stirnseiten plan sind.
    Als nächstes legst Du die Flächen mit der Oberseite nach unten auf deine Arbeitsfläche, Stirnseiten der Flächen sehen dabei zueinander, jedoch mit etwa 1cm Distanz.
    Die beiden Flächenmittelstücke verbindest Du nicht mittels der beigelegten Schraube, sondern steckst ein Rohr oder Stäbchen durch das Loch, welches zumindest 10cm lang ist. Der Durchmesser sollte so gewählt werden, dass du das Stäbchen/Rohr zwar leicht in das Loch bekommst, aber dass möglichst wenig Spiel dabei entsteht.
    Nun harzt Du nachdem du die Unterseite laminiert hast die beiden Flächenmittelstücke parallel auf, so dass die Fläche ca. 1-2mm übersteht. Hier läßt sich per Augenmaß leicht erkennen, ob das Mittelstück dabei wirklich parallel zur Flächenstirnseite aufliegt. Somit kannst Du die Pfeilung sicherstellen. V-Form ist ja laut Robert Schweißgut keine vorgesehen, bei mir hat sich eine leichte ergeben, die sich nicht negativ auswirkt. Sie trägt einerseits zur Flugstabilität bei, lediglich auf geringen Kosten etwas höherer Sinkgeschwindigkeit. Diese V-Form kanns Du mit dem Rohr/Stäbchen wie oben beschrieben weitgehendst vermeiden. Mit einer Wasserwaage kannst Du dann auch noch sicherstellen, dass die Fläche wirklich waagrecht auf dem Rumpf aufsitzt…

  33. Robert
    25. January 2010, 14:15 | #33

    Das klingt nach einem Plan. :) Danke!
    Ich gehe mal davon aus das man beim Abschnitt “Flügelprofil und Endfahne zusammen kleben” man mit verbunden, etwa 15-20cm auseinander liegenden Mittelstücken auch den passenden Winkel perfekt hinbekommen sollte. Wenn das eine Mittelstück an der dem Rumpf zugewandten Seite, und das andere in Richtung Tragflächenmitte zu liegen kommt.

  34. Manfred
    5. February 2010, 11:14 | #34

    Ich fliege meine Chinook schon seit einigen Jahren sehr oft & erfolgreich.
    Ein tolles Teil, allerdings muss beim Start mit Motor halt gedrückt werden.
    Da mir auf größere Distanz das Modell einfach zu klein ist, entsteht gerade eine Ximango mit Ansteckflächen – ich hoffe der fliegt genauso.
    Antrieb Chinook: Graupner Compact 3xx; Latte: 9,5×5″ mit 3*1500 LiPo; Gewicht ~800g
    Antrieb Ximango: Dymond AL2830; Rest analog Chinook
    Regler: Sollte 20/30 A vertragen, sonst kommt der Wärmetod mangels Lüftung – Strom gemessen: ~8A.
    Ohne Störklappen, Landen war noch nie ein Problem.
    Aber vorsicht: Für Schnellflug ist der Chinook nicht geeignet, da fängt alles zu flattern an.
    Tips: Servos mit Metallgetriebe, sonst benötigt man nach einer Stecklandung schnell neue Zahnräder. Diese sind wohl das schwächste Glied eines Servos.
    Die Unterseite des Rumpf mit dünnem Gewebe laminieren, um wüste Riefen vom Landen zu vermeiden.
    Farbe: Meiner ist gebeizt (gelb): Wenn man sich an Roberts Vorgehsnweise hält gibt es keinen Verzug. Die Beize wurde auch in den Klarlack eingerührt, damit haben auch die laminierten Teile die gleiche Farbe.
    Bei Bau noch darauf achten, dass am Aussenflügel das Profil weniger Wölbung hat – sonst muss man schleifen oder die Tabulatoren verwenden, damit es ordentlich fliegt.
    Veränderungen: Seiteleitwerk demontierbar, damit das Teil in den Rucksack passt – stellte sich um Nachgang als unnötig heraus.

  35. viper330
    8. March 2010, 15:56 | #35

    Hallo,

    als fast Chinook – Besitzer. Was ist ein Mylar-Scharnier. Hab noch nie was davon gehört.

    Danke !

  36. Christian
    9. March 2010, 20:49 | #36

    das ist ein scharnier, welches aus einem vlies-plättchen besteht.
    Conrad hat sowas z.B.

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