Modellbau

MS Composit Swift II *** UPDATE ***

Nach dem doch sehr zeitaufwändigen Charterle Bausatz hatte ich Verlangen nach einem kleinen Kontrastprogramm. Da ich meinen Depron-Nuri Dizzy Bird schon vor längerer Zeit geschrottet hatte wollte ich wieder einen kompakten Nurflügel haben, aber möglichst wenig Zeit dafür aufwenden.

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Da kommt mir der Swift II wie gerufen. Der EPP-Nurflügel ist äußerlich dem Dizzy Bird sehr ähnlich, allerdings verspricht der Swift II aufgrund des verwendeten Materials um einiges robuster zu sein, wenngleich auch ein wenig schwerer.

*** UPDATE: Erster Flugbericht ***

Sehen wir uns mal den Baukasten etwas näher an. Der Swift II ist in vielen unterschiedlichen Designs verfügbar. Das Design meines Exemplar’s nennt sich “Freedom Warrior”. Geliefert wird der Swift II in einem transparenten Plastiksack.

Etwas unübliche Verpackung. Da hat man eher den Eindruck man bekommt Verpackungsmaterial im Müllsack...

Etwas unübliche Verpackung. Da hat man eher den Eindruck man bekommt Verpackungsmaterial im Müllsack...

Was ist im Set enthalten?

Die Packung enthält die beiden Flächenhälften, zwei Winglets, Anlenkungsmaterial und eine Motorhalterung.

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Die Unterseite: Hier sieht man recht gut die Ausnehmungen, welche bereits vom Hersteller vorbereitet wurden. Hier sollen später Akku, Empfänger, Regler und Servos Platz finden.

Zusätzlich benötigte Komponenten, Material und Werkzeug

Für den Zusammenbau benötigt man nur noch CA-Kleber und Aktivator. Zum Verstärken des Modells dient entweder etwas Filament-Klebeband oder CFK-Flachprofil oder beides.

In Sachen Werkzeug reichen ein scharfes Messer (Skalpel) und ein Lineal.

Ursprünglich hatte ich ja vorgehabt meinen Swift II mit einem AXI 2208/26 Klon auszustatten. Allerdings hat sich dann herausgestellt dass dieser Motor doch etwas zu schwer ist und ich den Schwerpunkt mit den dafür passenden Akkus nicht hinbekommen hätte.
Also habe ich umdisponiert und die Kombi verwendet, die sich bereits in meinen Jets mehrfach bewährt hat:

GWS 2205/15T BL Aussenläufermotor
GWS ESC 15A BL-Regler passend zum Motor
Luftschraube APC 4,75 x 4,75
3s Lipo AHA 850mAh

Wie gesagt, diese sehr preisgünstige Kombination macht im Multiplex Microjet und auch in der Robbe Mirage mächtig Spaß; Ich hoffe auch der Swift II hält dieser doch sehr scharfen Auslegung stand. Der Schub liegt hier etwa bei 300g. Das klingt nicht gerade viel, die Strahlgeschwindigkeit hingegen erreicht mehr als 130km/h…

Zur Ansteuerung der Querruder sind 2 Stück billige 5EUR Servos von Conrad völlig ausreichend.

Im – dem Swift II sehr ähnlichen – Dizzybird habe ich die gleichen Komponenten verwendet, dort jedoch an 2 Zellen mit einer GWS 8×4″ bzw. 7×3.5″, was den Dizzybird bereits sehr rasch auf Höhe bringt. Der GWS 2205/15T ist mit 3 Zellen jedoch etwas ganz anderes und macht aus ausreichend pfeilförmigen Fluggeräten Speedmodelle.

Zusammenbau

Verglichen mit dem Robbe Charterle erscheint mir der Zusammenbau des Swift II regelrecht wie ein Witz. Wenn man sich Zeit läßt benötigt man dafür maximal 2 Stunden.

Die Fläche

Rumpf gibts hier ja keinen, die Fläche ist sozusagen – sieht man von den Winglets mal ab – bereits das eigentliche Modell.

p1010054Wie auch immer, zuerst werden die beiden Flächenhälften verklebt. Diese sind wunderbar passgenau vorgefertigt. Hierzu lege ich die beiden Tragflächenteile auf mein Baubrett, welches mit transparenter Blumenfolie überzogen ist. Diese verhindert etwaiges verkleben des Modells mit der Unterlage. Mit Klebeband fixiere ich mal die Position der beiden Teile zueinander, streiche dann eine Stirnseite mit dünnflüssigem CA-Kleber ein und klappe dann die Hälften zusammen, lege die verbundenen Teile mit der Unterseite nach oben auf das Baubrett und sprühe auf die Unterseite Aktivator, der dann durch die Ritze eindringen kann. Nach kurzem Ablüften ist die Verbindung fest.

Die sehr knapp gehaltene Bauanleitung empfiehlt die Festigkeit des fertigen Modell mit ein paar Streifen Filament-Klebeband zur Erhöhen. Es geht auch effizienter mit weniger Gewicht. Zum Vergleich: 50cm Klebeband wiegen etwa 5 Gramm, während ein Kohlefaser Flachprofil mit der gleichen Länge gerade mal 1 Gramm auf die Waage bringt. Ich erwähne bereits in diesem frühen Baustadium, da sich CFK-Verstärkungen am besten jetzt einbauen lassen, solange das Modell noch “nackt” ist.

Ich habe eine Kombination aus beiden Varianten gewählt. Mal sehen, wie sich diese Lösung bewährt;

Die CFK-Verstärkung lässt sich sehr einfach realisieren; Ich verwende hierzu ein CFK 1 x 5 mm Flachprofil, schneide vorsichtig einen Schlitz in das EPP, und stecke mal probehalber das Flachprofil in den Schlitz. Passt! Etwas dünnflüssiger Sekundenkleber reinlaufen lassen und das ganze mit Aktivator festwerden lassen. Fertig, hält bombig!

Anlenkung

Die Ruder sind bereits gänzlich aus EPP vorgefertigt und müssen in keinster Weise nachgearbeitet werden. Zur Anlenkung dienen wie bereits oben erwähnt billige Conrad-Servos. Deren Servokabel sind glücklicherweise lang genug und so können die Servos direkt verwendet werden. Lediglich bei den Servoschächten ist noch etwas “schnitzen” angesagt. Ist mir ganz recht so, denn auf diese Weise kann ich p1010058das Servo wunderbar einpassen. Die Servos passen in meinem Fall saugend in die Ausnehmung. Die Tiefe des Schachtes passt perferkt. Das Servo schließt plan mit der Oberfläche ab. Als nächstes verbinde ich die Servos mit dem Empfänger und bringe sie mal in Neutralstellung. Die Servoarme können dann im rechten Winkel montiert werden. Grundsätzlich wird bei Nurflügel mehr Höhe als Tiefe benötigt. Das bedeutet im Fall des Swift II – wo ja die Servos an der Unterseite montiert werden – dass der Servoarm in der Neutralstellung sogar einen Deut nach vorne schauen kann.

Übrigens, die Tatsache, dass die komplette Elektronik beim Swift II an der Unterseite eingebaut wird unterscheidet ihn grundsätzlich vom Dizzy Bird. Dort ist das genau umgekehrt. Ich bin etwas skeptisch, wie lange wohl die Anlenkung beim Swift II Stand halten wird. Immerhin muss die Anlenkung bei Bodenkontakt im Zuge einer Landung die volle kinetische Energie des Modells abfangen.
Eine Möglichkeit wären noch Servo-Abdeckungen. Die Praxis wird ja zeigen, ob das wirklich zum Problem werden kann. Andererseits ist das Servo relativ billig und leicht austauschbar.

Das Anlenkgestänge wird samt Servoanschluss-Stück mit dem Swift II geliefert. Ich verwende – wie bei fast all meinen Modellen – die äußerste Position des Servoarmes. Die Conrad-Servos sind sehr kräftig und daher kann ich deren vollen Ausschlag ausreizen.

p1010062Um die richtige Position für das Ruderhorn zu finden fixiere ich das Gestänge im Servoarm und bewege dann per Fernsteuerung das Servo mehrmals zwischen den beiden Endstellungen hin und her. Schnell wird klar, wo und in welchem Winkel das Ruderhorn montiert werden muss.

Dieses wird einfach mit CA-Kleber eingestrichen und in das EPP gedrückt.

Ich messe dann die exakte Position des Ruderhorns und übertrage diese sinngemäß auf das zweite Ruder.
Das Anlenkungsgestänge ist relativ dünn. Ohne Bowdenzugröhrchen wären diese zu instabil und biegen sich durch. Immerhin sind ja die Servos relativ weit vorne positioniert und somit die Gestänge sehr lang. Daher werden die benötigten Röhrchen mitgeliefert. Diese werden – natürlich nachdem man das Gestänge durchgeschoben und im Servo bzw. am Ruderhorn montiert hat – mittels CA-Kleber am Modell festgeklebt. Somit ist gewährleistet dass der volle Servoausschlag ausschliesslich dem Ruderweg zugute kommt.

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Der Antrieb

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Die Spritzgussteile der Motorhalterung erinnern mich sehr an YPS mit Gimmik aus meiner Kindheit. Die 4 Teile werden herausgetrennt, zusammengesteckt und verklebt. So entsteht in einer Minute eine etwa 12 Gramm schwere Motorhalterung für den Swift.

Um die genaue Position am Modell zu finden – immerhin p1010068sollte der durch die drehende Luftschraube entstehende Luftstrom möglichst parallel zur Längsachse verlaufen – empfehle ich zuvor auf dem größten Teil der Motorhalterung mit einem Filzstift eine Linie entlang der Symmetrieachse zu ziehen. Beim Aufkleben der Motorachse muss diese dann lediglich mit dem Klebespalt deckungsgleich verlaufen.

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Ich schraube den Motor auf die Halterung, einen Propsaver auf den Motor und befestige die Luftschraube am Motor. Die restlichen Komponenten befestige ich mal mit Klebestreifen ungefähr an den dafür vorgesehenen Stellen am Rumpf. Dies ermöglicht einen ersten groben Check des Schwerpunkts. Und hier macht sich rasch Ernüchterung in mir breit.

Bereits im Vorfeld war ich skeptisch, ob sich der Motor, den ich ursprünglich für den Swift vorgesehen habe wirklich eignen würde. Der AXI Klon wäre dann in etwa gleich schwer wie der 2s-Lipo den ich für den Swift geplant hätte. Ich hatte bereits im vorhinein Bedenken, dass ich damit den Schwerpunkt wohl kaum hinbekommen würde. In der Praxis hat sich dies dann leider auch bestätigt.

Nun, ich habe verschiedene Optionen:

  1. Blei in die Nase
    Blei ist für mich immer der letzte Ausweg. Hier wäre es maximal um Auszutesten, wie viel zusätzliches Gewicht nötig wäre. In diesem Fall könnte der Swift gute 50 gramm mehr ab.
    50 Gramm Blei unnötig ins Modell packen? Nein danke
  2. größerer Akku
    Statt Blei mitzuschleppen wäre es noch effizienter das zusätzliche Gewicht in Form von elektrisch gespeicherter Energie mitzunehmen. Die 2s-Akkus aus meinem Sortiment passen hierfür jedoch nicht. Also auch keine Lösung.
  3. anderer Motor
    Der 3s 850mAh Akku findet in der ausgeschnittenen Mulde exakt Platz, ist jedoch für den AXI Klon noch immer zu leicht. Ich setze diesen Akku sonst in meinen Jets zusammen mit dem GWS 2205/15T Aussenläufer ein. Diesen Motor habe ich auch im Dizzybird verwendet. Dort allerdings an 2 Zellen mit einer größeren Latte. Naja, was solls; Mach ich aus dem Swift II halt einen fetzigen Nuri. Jedenfalls passt in dieser Kombi der Schwerpunkt perfekt!

Beim GWS 2205/15T muss nur die Welle umgedreht werden um den Motor für die hier erforderliche Vorderspantmontage verwenden zu können.

Der Motor wird mit den im Modell-Set mitgelieferten Schrauben an der Halterung befestigt.

Nachdem der Regler und der Empfänger in den Ausnehmungen an der Unterseite der Flächenmitte versenkt und mit Klebestreifen abgedeckt werden klebe ich noch die Winglets an die Endkanten der Flächen.

mein flugbereiter Swift II. Die Nasenleiste mit Filament-Klebeband verstärkt. Ein Klebestreifen hilft um Verbiegungen nach unten zu verhindern.

mein flugbereiter Swift II. Die Nasenleiste mit Filament-Klebeband verstärkt. Ein Klebestreifen hilft um Verbiegungen nach unten zu verhindern.

Zum Schluss wird noch die Nasenleise mit Klebeband verstärkt. Wie immer folgt spätestens hier der Schritt zur Waage und diese bescheinigt mit 260 Gramm ein um 30 Gramm höheres Abfluggewicht als mein erster Dizzybird, welcher wunderbar segelte. Mich wundert ehrlich gesagt, dass der Gewichtsunterschied nicht höher ausfällt, da EPP schwerer ist als Depron. Allerdings hat der Dizzybird einen Balsaholm, der beim Swift II ja wegfällt. Der Swift II hat dafür eine schwerere Motoraufnahme. Der größte Unterschied ist zwischen den beiden Versionen jedoch dass mein Swift nun eine Lipo-Zelle mehr mit dabei hat. Mit 3 Zellen wird allerdings der GWS 2205/15T zum Biest.

an der Unterseite sieht man die beiden CFK-Profile die ich statt dem Klebeband zur Festigkeit des Swift II verwendet habe.

an der Unterseite sieht man die beiden CFK-Profile die ich statt dem Klebeband zur Festigkeit des Swift II verwendet habe.

Da bin ich nun wirklich gespannt auf die gesamte Kombi. Die Eckdaten klingen jedenfalls hitverdächtig: Ein kleiner immer-dabei Nurflügel mit guten Segeleigenschaften und einem starken Antrieb, der das Modell in 10-15sek an die Sichtgrenze bringt und ein Akku für gute 4 Minuten Motorlaufzeit. Das hört sich ganz nach Nackenstarre an. Und wenns fad wird heizt und turnt man einfach mit dem Swift wie wild herum.

Auf dem Flugfeld beweist sich der Antriebsstrang als stark, wenngleich ich ehrlich gesagt mehr erwartet hätte. Die Kombi reicht für endlose Senkrechtflüge, allerdings zeigt der gleiche Antrieb am MPX Microjet oder der Robbe Mirage weit höhere Geschwindigkeiten. Dies ist auf das Flächenprofil und die Pfeilung der Fläche zurückzuführen.
Wie auch immer, der Swift II ist in gut 15 sek nur noch ein kleiner Punkt am Himmel, die Rollrate ist auch zufriedenstellend. Ich musste etwas (ca 12%) Tiefe zum Gas mischen um ein halbwegs gute Neutralflugeigenschaften zu erreichen. Die Rudereinstellungen habe ich mit +5mm Neutralstellung, +20mm Höhe, -10mm Tiefe mal so geschätzt und bin damit auch halbwegs richtig gelegen. Am besten zuerst mal mit ausgeschaltetem Motor an einem windstillen Tag werfen und dann sieht man schon mal wie sich das Ding verhält.

Die Segelflugeigenschaften sind ganz gut, ich hatte an dem ersten Flugtag in der Ebene kaum Thermik und es waren Flugzeiten von ca. 40min mit dem 850mAh Akku spielend drin.

Fazit: Ein Immerdabei Spassflieger, allerdings würde der Swift etwas mehr Power vertragen als den von mir getesteten Antrieb. Ich würde dann jedoch wohl eher zu einer größeren Latte greifen anstatt die Drehzahl zu erhöhen.

14 Kommentare zu MS Composit Swift II *** UPDATE ***

  • Volker

    Hallo, klasse Baubericht vom Swift II, aber wie siehts denn nun aus mit dem Flugbericht? Wenn Du den Antrieb empflehlen kannst,werd ich Dir nacheifern!
    Gruß Volker

    • Christian

      Hmm, ich weiß. Es ärgert mich selbst, dass das Modell im Hanger vertaubt ;-( Leider habe ich momentan ein Zeitproblem. Zudem ist die Wettersituation ziemlich bescheiden. Natürlich folgt der Flugbericht sobald wie möglich. Einfach dranbleiben (z.b. per RSS).
      Gruß,
      Christian

  • Hanspeter Erhardt

    Hallo
    wo hast du den Swift gekauft? Oder hast du eine Händlerliste von Deutschland, ich finde nichts.
    Gruß
    Hanspeter

  • Hanspeter Erhardt

    Hallo
    habe nun meine Swift geflogen und bin etwas enttäuscht von der Leistung im Segelflug bin auf 330 Gramm gekommmen und muß die Ruder ganz schön anstellen so 5mm in der Mitte aussen fast null. Mit meinem 620 Lipo kann ich 4mal auf Höhe gehen nur hat er sehr schlechte Gleiteigenschaften ich finde er fällt durch ist der Schwerpunkt falsch? Also auf 40 Minuten komme ich so nie vielleicht 15 Minuten. Hast du mir einen Tipp?
    Gruß
    Hanspeter

    • Christian

      hmm, 330g ist halt dann doch um 70 Gramm schwerer als mein Exemplar. Das sind immerhin 25% mehr. Ich denke dass das der Hauptgrund für die höhere Sinkgeschwindigkeit sein dürfte. Du kannst mal versuchen, den Schwerpunkt nach hinten zu verlagern, aber vermutlich wirst Du eher das Modell abspecken müssen. Ist dein Antrieb und/oder Akku so schwer, oder musstest Du Blei verwenden? Beim Hangsegeln macht das höhere Gewicht vermutlich nicht so viel aus, aber in der Ebene wo man auf Thermik angewiesen ist, kann das schon zu schwer sein…

  • michael

    hi, ich hab mir auch ein gekauft. wie befestigt ihr den motorträger am flieger? nur mit klebeband?

    gruß
    micha

    • Christian

      Nö, Klebeband wird da vermutlich nicht reichen, wenn du einen etwas stärkeren Motor verwendest. Ich habe den Motorträger mit CA-Kleber am EPP fixiert. Das hält bombig!

      gruss,
      christian

      PS: Welchen Antrieb hast Du vor zu verbauen?

  • michael

    hi, ich hab mir einfach mal ein günstiges set(2500KV Mirco Brushless Outrunner Motor w/30A ESC) aus china gekauft.
    fliegt ein kumpel auch und reicht für den anfang.
    dazu ein 3s 2250mah lipo.
    wiegt zusammen 370gramm aber durch den lipo soll das locker für 10 minuten powerflug reichen.
    ich bin mal gespannt

  • michael

    so, erste flugprüfung bestanden. bin mit trainerkabel die ersten 10 akkus geflogen. der motor ist etwas schlapp und mit einer 5x5er schraube ging es dann etwas fixer. flugeigenschaften sind erstaunlich easy. selbst segeln geht halbwegs und wind macht auch nicht soviel.
    flugzeit mit einem 2250er 3s lipo ca. 10-15 minuten wenn man nicht nur rumprügelt ;-)

    werde mir mal ein align 430xl da reinschrauben. hoffentlich wird mein übermut nicht bestraft ;-)

  • Eddy

    Hi Hab mir Heute auch endlich mal nen Swift geholt. Die Taschen für LiPo, RX und Servos werd ich wohl nacharbeiten müssen. Nun hab ich aber ein Problem. Ich hab nen Typhoon-Micro 5/3D Aussenläufer aber ich bin der meinung das die Löcher nicht mit der Motorhalterung übereinstimmen. Kann aber auch sein das ich einfach schon zumüde bin, kann mir mal jemand tips geben?? Wie bekomme ich den Motor da fest. 2 Schrauben sollten ja schon mindestens sein, oder?

    MfG
    Eddy

  • Josef

    Hallo,
    ich möchte mir auch einen Swift holen und habe noch den Motor mit regler von meiner Hornet (MS Twister EM 300/20/ MS-116) liegen. Reicht die Moterisierung oder ist der Motor sogar zu Stark?
    MFG

    • Christian

      Hast Du ein paar Daten zu dem Antrieb zur Hand?

      Folgendes ist zu beachten: So wirklich zum Heizen ist das Profil und die Pfeilung des Swift meiner Meinung nach nicht konzipiert. Ich hab beispielsweise denselben Antrieb verwendet, wie ich ihn auch am MPX MJ und auch an der Robbe Mirage verwende und errreiche mit dem Swift weit weniger Geschwindigkeit.
      Ich habe mal vor einiger Zeit einen Dizzy Chick mit demselben Antrieb – jedoch mit größerer Latte an 2s – gebaut und der ging mindestens genauso gut. 2s würde hier nur mit größerer Kapazität Sinn machen, damit man mit dem Schwerpunkt hinkommt.
      Die Bedenken, dass der Motor zu stark sein könnte kann ich entkräften, der Swift hält schon einiges Stand. Ist wie gesagt eher die Frage, wie Du mit dem Schwerpunkt hinkommst.

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