Modellbau

Multiplex Easystar

Keine Ahnung warum, aber aus irgend einem unerfindlichen Grund hat mich das Modellbaufieber gepackt. Die vergangenen 30 Jahre habe ich diesen Bereich gänzlich ignoriert und nun steigt plötzlich von irgendwo her ein unheimliches Interesse in mir auf. Als absoluter Anfänger auf diesem Gebiet habe ich mir aus den unendlichen Weiten des WWW umfgreiche Informationen zusammengesammelt.

Es scheint so, als würde ich mir selbst ein Weihnachtsgeschenk machen und demnächst Fernsteuerung, sämtliches Zubehör und natürlich das erste Flug-Modell erwerben.
Ich habe mich dabei für den Multiplex-Easystar entschieden. Dabei handelt es sich um einen Motor-Segler, der gute Eigenschaften für einen Anfänger wie mich besitzt:

- Eigenstabilität (d.h. lässt man die Steuerung los, richtet sich das Ding selbst wieder in eine stabile Lage)
- langsame Fluggeschwindigkeit
- stabiler Aufbau, sowie leicht zu reparieren

Bei der Dimensionierung der Elektronik (Regler, Akku, Motor, Empfänger,…) habe ich mich gleich wieder in die Zeit der HTL Elektrotechnik zurückversetzt gefühlt. Konfrontiert mit Lade/Entlade-Strom, Kapazität, Kabel-Querschnitt usw. werden Erinnerungen wach.
Damals hat es mich nicht interessiert und jetzt – 11 Jahre nach der Matura finde ich erstmalig praktische Anwendung für das damal gelernte ;-)

Demnächst – sobald ich meine Komponenten daheim habe – starte ich bestimmt auf koneweb.com eine neue Sparte, wo alles zum Thema Modell-Fliegen reinkommt.

Stay tuned!

Der Schrumpfschlauch für die Servos wird vorbereitet', 'Ein PVC-Schrumpfschlauch 31mm, 51mm flach ist genau richtig für die Servos Hitec HS-81. Ich schneide mit einem Cutter zwei Löcher in die Folie, wo dann die Montage-Zapfen des Servos hindurch sollen.

Der Schrumpfschlauch für die Servos wird vorbereitet', 'Ein PVC-Schrumpfschlauch 31mm, 51mm flach ist genau richtig für die Servos Hitec HS-81. Ich schneide mit einem Cutter zwei Löcher in die Folie, wo dann die Montage-Zapfen des Servos hindurch sollen.

Das Servo wird in den Schrumpfschlauch gesteckt.

Das Servo wird in den Schrumpfschlauch gesteckt.

Das Servo wird in den Schrumpfschlauch gesteckt.

nach einer Minute bestrahlen mit dem Haarföhn ist der Servo komplett eingepackt.

Der EasyStar wird komplett mit einem Permax 400 Bürstenmotor geliefert. Obwohl dieser für 6V ausgelegt ist, stellen die 9.6V des 8-zelligen GP1100 mAh Akku kein Problem für den Motor dar.

Der EasyStar wird komplett mit einem Permax 400 Bürstenmotor geliefert. Obwohl dieser für 6V ausgelegt ist, stellen die 9.6V des 8-zelligen GP1100 mAh Akku kein Problem für den Motor dar.<br>Der Motor ist angeblich bereits vorentstört, trotzdem empfielt Multiplex in der Bauanleitung bei Verwendung eines fremden Reglers den Motor zusätzlich zu entstören. So löte ich jeweils zwischen den Anschlüssen und dem Gehäuse sowie zwischen den Anschlüssen selbst einen 47nF-Kondensator. Diese Entstörung dient dazu, den Empfänger nicht durch die hohe Frequenz des Motors bei höheren Drehzahlen zu beeinflussen.<br>Weiters habe ich auch den Motor in Schrumpfschlauch eingefasst und nachträglich die Lüftungsschlitze aus der Schrumpffolie wieder ausgeschnitten. Anstatt den Motor direkt mit Superkleber an der vorgesehenen Stelle im Rumpf einzukleben verwende ich Tesa Powerstrips. Hält bombenfest und lässt sich dennoch wieder entfernen wenn es notwendig sein sollte. 1.5 mmŹ? Querschnitt für die Zuleitung zum Motor ist mehr als ausreichend.<br>Sehr wichtig vor dem Einkleben des Motors: Drehrichtung überprüfen: Wenn man direkt auf die Welle des Motors sieht, sollte sich dieser im Uhrzeigersinn drehen. Falls die Richtung nicht stimmt, müssen die Anschlusskabel am Motor umgelötet werden.

Der Motor ist angeblich bereits vorentstört, trotzdem empfielt Multiplex in der Bauanleitung bei Verwendung eines fremden Reglers den Motor zusätzlich zu entstören. So löte ich jeweils zwischen den Anschlüssen und dem Gehäuse sowie zwischen den Anschlüssen selbst einen 47nF-Kondensator. Diese Entstörung dient dazu, den Empfänger nicht durch die hohe Frequenz des Motors bei höheren Drehzahlen zu beeinflussen.Weiters habe ich auch den Motor in Schrumpfschlauch eingefasst und nachträglich die Lüftungsschlitze aus der Schrumpffolie wieder ausgeschnitten. Anstatt den Motor direkt mit Superkleber an der vorgesehenen Stelle im Rumpf einzukleben verwende ich Tesa Powerstrips. Hält bombenfest und lässt sich dennoch wieder entfernen wenn es notwendig sein sollte. 1.5 mmŹ? Querschnitt für die Zuleitung zum Motor ist mehr als ausreichend.Sehr wichtig vor dem Einkleben des Motors: Drehrichtung überprüfen: Wenn man direkt auf die Welle des Motors sieht, sollte sich dieser im Uhrzeigersinn drehen. Falls die Richtung nicht stimmt, müssen die Anschlusskabel am Motor umgelötet werden.

Kurz überlege ich, ob ich für eine etwaige spätere Aufrüstung auf einen Brushless-Motor gleich noch eine dritte Leitung verlegen soll, dann lasse ich doch davon ab. Ich habe relativ starke Leitungen (1.5mmŹ?) verwendet, daher lasse ich eine Leitung im oberen Teil, die andere im unteren Teil des Rumpfes verlaufen. Eigentlich wäre es von Multiplex vorgesehen gewesen, einen Regler zu verwenden, der direkt hinten auf dem Motor montiert wird. <br><br>Sonst gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu tun, also können die Rumpfhälften miteinander verklebt werden.<br>Ich überprüfe die Passgenauigkeit zuerst einfach so ohne Kleber. Perfekt! <br>In der anderen Rumpfhälfte muss nun noch ein Tesa-Powerstrip in der Motoraufnahme befestigt werden. Dann streiche ich alle Klebeflächen mit CA-Kleber ein und verwende hier keinen Aktivator. So bleibt etwas Zeit um leichte Anpassungen vorzunehmen. Alles funktioniert wunderbar, lediglich die Motoraufnahme passt aufgrund der Dicke der Powerstrips nicht mehr so ganz zusammen. Also lasse ich noch ein wenig CA-Kleber reinlaufen, presse die Hälften zusammen und sprühe noch Aktivator in die Ritze. Schon schaut das ganze weit besser aus. Ausserdem kommt ja später ohnehin noch das Gewebeband drüber.

Kurz überlege ich, ob ich für eine etwaige spätere Aufrüstung auf einen Brushless-Motor gleich noch eine dritte Leitung verlegen soll, dann lasse ich doch davon ab. Ich habe relativ starke Leitungen (1.5mmŹ?) verwendet, daher lasse ich eine Leitung im oberen Teil, die andere im unteren Teil des Rumpfes verlaufen. Eigentlich wäre es von Multiplex vorgesehen gewesen, einen Regler zu verwenden, der direkt hinten auf dem Motor montiert wird. Sonst gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu tun, also können die Rumpfhälften miteinander verklebt werden.Ich überprüfe die Passgenauigkeit zuerst einfach so ohne Kleber. Perfekt! In der anderen Rumpfhälfte muss nun noch ein Tesa-Powerstrip in der Motoraufnahme befestigt werden. Dann streiche ich alle Klebeflächen mit CA-Kleber ein und verwende hier keinen Aktivator. So bleibt etwas Zeit um leichte Anpassungen vorzunehmen. Alles funktioniert wunderbar, lediglich die Motoraufnahme passt aufgrund der Dicke der Powerstrips nicht mehr so ganz zusammen. Also lasse ich noch ein wenig CA-Kleber reinlaufen, presse die Hälften zusammen und sprühe noch Aktivator in die Ritze. Schon schaut das ganze weit besser aus. Ausserdem kommt ja später ohnehin noch das Gewebeband drüber.

Die Holmabdeckungen werden mit CA-Kleber und Aktivator in die Tragflächen eingeklebt. In das durch die beiden Teile entstehende Loch wird dann später der Holmverbinder geschoben und verbindet beide Tragflächen miteinander.

Die Holmabdeckungen werden mit CA-Kleber und Aktivator in die Tragflächen eingeklebt. In das durch die beiden Teile entstehende Loch wird dann später der Holmverbinder geschoben und verbindet beide Tragflächen miteinander. Auf diese Weise ist es möglich das Flugmodell für einen einfacheren Transport zu zerlegen und dann unmittelbar vor dem Fliegen zusammenzubauen.<br>Mir erscheint die Verbindung mit dem Holm nicht sehr stabil. Deshalb klebe ich auf die Stirnseiten der Tragflächen noch Klettverschluss, so dass beide Tragflächen beim Zusammenschieben durch den Klettverschluss noch zusätzlich zusammengehalten werden.<br>Kleber ordentlich austrocknen lassen, denn die Anziehungs-Kraft des Klettverschlusses ist sehr stark!'

Auf diese Weise ist es möglich das Flugmodell für einen einfacheren Transport zu zerlegen und dann unmittelbar vor dem Fliegen zusammenzubauen.Mir erscheint die Verbindung mit dem Holm nicht sehr stabil. Deshalb klebe ich auf die Stirnseiten der Tragflächen noch Klettverschluss, so dass beide Tragflächen beim Zusammenschieben durch den Klettverschluss noch zusätzlich zusammengehalten werden.Kleber ordentlich austrocknen lassen, denn die Anziehungs-Kraft des Klettverschlusses ist sehr stark!

Die Servos für Seiten- und Höhenruder werden in die dafür vorgesehenen Plätze eingesetzt und mit CA-Kleber fixiert.<br>Die Bowdenzüge klebe ich nicht ein, da ich ohnehin später den kompletten Rumpf mit Gewebeband stabilisiere.

Die Servos für Seiten- und Höhenruder werden in die dafür vorgesehenen Plätze eingesetzt und mit CA-Kleber fixiert.Die Bowdenzüge klebe ich nicht ein, da ich ohnehin später den kompletten Rumpf mit Gewebeband stabilisiere.

Obwohl in der Anleitung nirgends empfohlen, entschliesse ich mich dennoch, den Rumpf mit wei?üen Geweband aus dem Baumarkt zu stabilisieren. Dies verleiht zum einen dem Boden eine glatte Oberfläche, schützt zum anderen den Rumpf im allgemeinen und vor allem gegen Abschürfungen bei der Landung, da ja der Easystar keine Räder besitzt.<br>Zuvor muss natürlich noch die Empfänger-Antenne aus dem Rumpf und dann in das dafür vorgesehene Rohr gesteckt werden. Ich verwende hierzu eine Nadel mit Faden, die ich zuerst einfach durch das Rohr rutschen lasse. Dann befestige ich die Antenne am Faden. Der Faden hält ganz gut, wenn man ein klein wenig die Isolierung der Antenne anritzt und dort den Faden festbindet. Dann ziehe ich die Antenne durch und drücke schliesslich das Rohr in die Nut im Rumpfboden.<br>Dann kommt das Gewebeband wie oben beschrieben.

Obwohl in der Anleitung nirgends empfohlen, entschliesse ich mich dennoch, den Rumpf mit weißen Geweband aus dem Baumarkt zu stabilisieren. Dies verleiht zum einen dem Boden eine glatte Oberfläche, schützt zum anderen den Rumpf im allgemeinen und vor allem gegen Abschürfungen bei der Landung, da ja der Easystar keine Räder besitzt.Zuvor muss natürlich noch die Empfänger-Antenne aus dem Rumpf und dann in das dafür vorgesehene Rohr gesteckt werden. Ich verwende hierzu eine Nadel mit Faden, die ich zuerst einfach durch das Rohr rutschen lasse. Dann befestige ich die Antenne am Faden. Der Faden hält ganz gut, wenn man ein klein wenig die Isolierung der Antenne anritzt und dort den Faden festbindet. Dann ziehe ich die Antenne durch und drücke schliesslich das Rohr in die Nut im Rumpfboden. Dann kommt das Gewebeband wie oben beschrieben.

Das Leitwerk selbst ist die wohl heikelste Angelegenheit beim Zusammenbau des Easystars.
Ich verwende nur CA-Kleber ohne Aktivator um zuerst einmal das Leitwerk zusammenzukleben.
Zum Ausrichten verwende ich ein kleines Geo-Dreieck Lineal. So kann ich sicherstellen, dass auch wirklich alles in alle Dimensionen im Rechten Winkel ist.
Öhnlich heikel ist dann das Ankleben des Leitwerks auf den Rumpf. Auch hier empfiehlt es sich nur CA-Kleber ohne Aktivator zu verwenden.
Ich setzte das Leitwerk an die vorgesehen Stelle und richte mit Augenmaß den Winkel entsprechend parallel zu den Tragflächen aus, die ich zuvor eingesetzt habe.
Sobald alles richtig sitzt sprühe ich Aktivator-Spray in die Ritzen der Klebestelle beim Leitwerk.
09_leitwerk-bowdenzuege
Die Anlenkung des Seitenleitwerks muss zuerst mit Schleifpapier bearbeitet werden, da die Nase zu gro?ü ist, um in die nicht ganz so tiefe Nut des Seitenruders zu passen. Die Anleitung schlägt vor, diesen Schritt mit einem scharfen Messer (Cutter) vorzunehmen, doch dies ist meiner Meinung nach kaum möglich und zu gefährlich. Ein wenig Schleifpapier tuts auch.
Dann wird die Anlenkung ins Seitenruder eingeklebt. Hier kann ruhigen Gewissens nach vorheriger Passprobe CA-Kleber zusammen mit Aktivator verwendet werden.
Ich baue den Bowdenzug nach unten ein. So ist der Weg des Bowdenzugs etwas kürzer. Allerdings muss ich zur Montage (zum Festziehen der Madenschraube) ein kleines Loch durch das Scharnier des Höhenruders stechen.
Jetzt versuche ich mal mit dem Sender das Seitenleitwerk zu bewegen und stelle mit Erschrecken fest, dass der Weg nach links und rechts kaum 5mm beträgt. Kurz im Sender die Servo-Ansteuerung überprüft und dort den Servoweg auf das Maximum von 150% erhöht und siehe da: Alles wie es sein soll.
Wichtig ist nun bei eingeschalteten Sender den Geber für das Seitenruder in die Nullstellung zu entlassen. Dann die Ruderstellung beachten und ggf. Die Madenschraube lockern um den Bowdenzug entsprechen so einzustellen, dass sich nun auch das Ruder wirklich in Neutralstellung befindet. Madenschraube festziehen, die Mutter mit einem Tropfen CA-Kleber fixieren.
Nun noch die Servorichtung überprüfen. Ich stelle Servoreverse auf meinem Sender ein, so dass das Ruder auch wirklich in die richtige Richtung ausschlägt.

10_hoehenruderDie Anlenkung des Höhenruders kann ohne Nachbearbeitung direkt eingeklebt werden.
Ansonsten gilt dasselbe wie beim Seitenleitwerk; Sender einschalten, Empfänger einschalten und in Neutralstellung des Hebels für das Höhenruder selbiges in die Neutralstellung bringen, Madenschraube festziehen und die Mutter mit einem Tropfen CA-Kleber fixieren.
Servorichtung und Servoausschlag am Sender richtig einstellen. (bei mir reichen 120% Servoweg beim Höhenruder sowie Servoreverse aktiviert).11_cockpithaube

An der Cockpit-Haube bringe ich zusätzlich zu dem Schnappverschluss noch einen Klettverschluss an, damit dem Flieger nicht später in luftiger Höhe die Haube wegfliegt.
Dann male ich die Haube mit Deka-Lack (Acryl-Lack, wasserverdünnbar, 9.90 EUR bei Libro) an, da mir der Vorschlag von Multiplex das ganze mit einem Filzschreiber zu machen, nicht wirklich passend erscheint.

12_servo-abdeckungDamit die Servos inkl. Bowdenzug nicht allen Umwelteinflüssen direkt ausgesetzt sind, wird die Stelle mit den enstprechenden Aufklebern überklebt. Zu diesen Zeitpunkt bringe ich dann auch gleich die anderen Dekor-Aufkleber an, dass das Modell nicht so langweilig aussieht.

Ich möchte, dass der Holmverbinder nicht aus den Tragflächen rutscht, selbst wenn ich rasante Sturzflug-Manöver und Loopings mache. Daher bringe ich ein paar Klettverschluss-Streifen an der Stirnseite der Tragflächen an. Der Kleber muss wirklich ausgetrocknet sein, ansonsten reisst man den Klettverschluss gleich wieder beim Lösen der Tragflächen runter… 13_tragflaechen-klett

Mir ist nicht sofort klar, wie der Propeller angebracht werden soll. Letztendlich bemerke ich dann jedoch, dass die Luftschraube eine flache Seite besitzt. Diese muss zum Motor schauen, während die andere Seite (die mit der eingeprägten Aufschrift) vom Motor wegschaut. Das sollte auf dem Bild ganz gut zu erkennen sein.

14_propeller

In den Mitnehmer steche ich mit einer Nadel ein Loch, so dass sich keine Luft darunter staut, wenn ich den Propeller auf die Motorachse aufschiebe und mit dem Spinner fixiere. Manche kleben das Ding an die Welle. Meiner hält auch so.

15_komplett-waageSo sieht mein Easystar fertig aus.
Noch schnell den Schwerpunkt einstellen: Ich messe mir den Punkt, der in der Anleitung angegeben ist raus und zeichne die Stelle am Rumpf an.
Dann lege ich den EasyStar genau mit dem Schwerpunkt auf einen runden Filzschreiber. Jetzt muss ich nur noch den Akku so lange herumschieben, bis der Vogel schön ausgewogen da liegt. Beim Antippen sollte er eher nach vorne wippen.
Auch der Längsachse nach checke ich die Balance und der ES kippt auf keine Seite.
Die Stelle der Akkuposition im inneren des Modells angezeichnet, Klettverschluss eingeklebt, Fertig!

Gleich lege ich das Modell auf die Küchenwaage und stelle mit Erschrecken fest, dass er doch um einiges schwerer geworden ist, als von Multiplex angegeben. Ganze 771g bringt das gute Stück abflugfertig auf die Waage. Dies ist wohl auf den schweren (29g)-Empfänger sowie all die Stecker, größeren Akku, Gewebeband usw. zurückzuführen.
Ich bin skeptisch, ob das zuviel ist, bin jedoch unmittelbar beim ersten Jungfernflug sofort beruhigt, als ich merke, dass das bisschen Übergewicht den EasyStar in keinster weise negativ beeinflusst.
Vollgas, leichtes Höhenruder, den Flieger locker aus der Hand gegen den Wind werfen und los gehts!
Vielleicht wäre die Sinkgeschwindigkeit etwas geringer bei weniger Gewicht. Aber ich schaffe es auch so ganz leicht nach 2min Anstieg mit Motor gute 8 Minuten zu segeln.

Herz, was willst Du mehr?

15 Kommentare zu Multiplex Easystar

  • Ulf

    Hi Kone,
    nette kleine Seite.
    Deine Fliegerkarriere erinnert mich sehr stark an meine Eigene.
    Auch ich kam erst 2006 im hohen Alter von 37 Jahren zur Fliegerei.
    Immer wieder schön Geschichten wie Diese zu lesen.

    Ulf

  • Hallo,

    lese ich da richtig und Du hast keinen Regler zwischen Motor und Batterie ? Geht das ?

    • Christian

      nein, da hast du was falsch verstanden. natürlich wird auch hier ein Regler benötigt…
      damals allerdings noch DC, heute ist hier alles BL…

  • Dominique

    Hey, super Geschichte.

    Hab meinen Easystar auch gerade fertig gestellt und bin begeistert. Jedoch habe ich anhand deiner Baubeschreibung festgestellt das ich den Propeller falsch herum festgeklebt habe (bei mir hielt er leidet nicht ohne Kleber). Weist du ob das viel aus macht? Was büße ich durch diesen Fehler ein? Schub?

    • Christian

      Wenn Du die Luftschraube verkehrt herum montiert hast merkst Du das sofort. Der Schub ist dann absolut unbrauchbar gering und du kommst kaum auf Höhe. Das liegt daran, dass die Luftschraube so einen komplett schlechten Wirkungsgrad hat….

      Also: Unbedingt richtig herum montieren!

  • Benny

    Also ich find diese Seite echt toll! =)

    hab mir auch vor 3 Monaten eine ES gekauft mich allerdings nie wirklich getraut sie zu fliegen! Nun war ich gestern und es war kein Problem in die Luft zu kommen allerdings… ließ sie sich so gut wie kaum lenken =(( der lenk ausschlag nach rechts war fast doppelt so groß wie nach links und wenn die ES mal in Schräglage war konnte ich sie nicht mehr gerade bekommen! was könnte ich da machen/änder? sry

    Lg Benny

  • Christian

    @Benny:
    zum einen ist es wichtig den Seitenruderausschlag bereits am Boden soweit zu testen. Dieser sollte nach Plan – wie viel weiss ich jetzt nicht auswendig – auf jeden Fall in beide Richtungen gleich weit sein.

    Möglicherweise ist dein Ruder etwas zu schwergängig. D.h. die Servopower reicht vielleicht am Boden – d.h. ohne Anströmung – noch aus, jedoch in der Luft ist da etwas mehr Last am Seitenruder.

    Zu guter Letzt würde ich noch den Bowdenzug überprüfen. Dieser sollte sich bei der Betätigung möglichst wenig durchbiegen, sondern lediglich den inneren Draht hin und her schieben.

    Check das mal und gib hier Bescheid, woran’s gelegen hat….

    Fliegergrüße aus Wien,
    Christian

  • Benny

    okay danke für die extremst schnelle (überrascht bin =D ) Antwort!!!

    werds zu Hause dann gleich mal ausprobieren… hoffe, dass es dann klappt weil in allen Videos klappt das so reibungslos und bei mir war es mehr glück, dass die ES so zu Boden ging, dass kein Totalschaden daraus wurde! (aleo eigentlich war der Flug unkontrollierbar und ich hab nur versucht immer irgendwie gegnzusteuern!)

    Aber danke schon mal im Vorraus! =))

    Lg

  • Benny

    Guten Abend =)

    Also ich hab nun alles versucht… an der Fernbedinenung den Ausschlag des Seitenruders zu verändern… den Bowdenzug auch nach unten umgebaut… der Ausschlag des Ruders ist nach links immer noch beinahe doppelt so weit wie nach recht… ich glaub dass das an der Servo liegt =(( werd morgen früh mal zum Modellbau-Laden Böhm fahren und vl. wissen die was los ist?!

    Soll ich bescheid geben wenn die Fehlerquelle gefunden ist? ^^

    Lg Benny

  • Christian

    hallo benny!

    modellbau böhm? da bist du ja ganz in der Nähe zuhause. Um’s Eck sozusagen.
    Die Welt ist klein…

    Bevor Du das Servo tauschst: Du kannst ja dem Ruder bei betätigtem Servo mal vorsichtig mit der Hand etwas Widerstand bieten.
    Ja, wär schon interessant, was der Grund für das Problem war.

    Gruß,
    Christian

  • Benny

    naja aber mittlerweile gibt es ja 2… einen im 21ten und einen im 15ten ^^ da ich zu dem im 21. nur 10 – 15 Minuten benötige, fahr ich dort hin =)

    falls die auch nicht helfen können, wende ich mich wieder an dich weil dann hab ich echt GAR KEINEN Plan mehr :(

    flieg halt auhc erst seit gut 1/2 Jahr und somit fehlt mir noch bissl die Erfahrung.. aber alles muss man lernen!

    • Christian

      ja, natürlich. wir können uns das ganze auch in Natura ansehen.
      Ich bin – wie gesagt – nur einen Steinwurf vom Modellsport Böhm im 21. zuhause.

      Wo gehst Du denn eigentlich üblicherweise fliegen?

  • Benny

    Hallo!!!

    Also ich hab die Fehlerquelle entdeckt… die Servo dürft sich auf irgendeine art verklemmt haben… nun funktioniert wieder alles =))

    Eine Frage hab ich noch – sry – wo könnte man denn richtig gut fliegen, ohne irgendwo beizutreten?
    Denn das Flugfeld Aspern ist ja leider nur mehr eine große Baustelle! =(

    • Christian

      Gute Frage. In Wien bzw. nahes Umland bin ich selbst noch nicht wirklich fündig geworden.
      Ich gehe meist im nördlichen Niederösterreich in die Luft…

  • Marco

    Hallo Kone,

    bei mir war es ebenso. Ich kam zu Weihnachten auf die Idee mir mit 48 Jahren ein Flugmodell zu schenken. Nach langem forschen im Netz kam ich auf den Easy Star. Hab ein RTF bestellt und nach 4 Wochen hab ich es nicht ausgehalten und wollte unbedingt fliegen. Er knallte 4 mal auf den Boden und ich mußte erst mal kleben. Hab den Flieger dann 2 Wochen nimmer angefasst. Vor 8 Tagen hab ich es nochmals gewagt und bin das erst mal in meinem Leben geflogen. Hatte zwar einige unkontrollierte Abstürtze aber nach weiteren 8 Tagen hatte ich es im Griff. Ohne Leher oder Verein kann ich Starten und Landen, so einfach macht es einem der Easy Star. Er mag es halt windstill, aber selbst bei etwas Wind gehts noch. Und die gestauchte Nase habe ich mit heißem Wasser wieder hergestellt. Und nun denke ich schon über einen Nachfolger nach. Ich hätte nie gedacht, daß ich dieses Hobby mal anfage…

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